Nordeifel - Jugendaustausch: Der Sport verbindet über Ländergrenzen hinweg

Jugendaustausch: Der Sport verbindet über Ländergrenzen hinweg

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Erfolgreich aus Jelenia Gora zurück: Karl-Heinz Plum vom TV Roetgen und seine jungen Mitstreiter.

Nordeifel. Sport hat völkerverbindende Kraft, spendet supranationale Freundschaften und wertvolle Kontakte zum Nutzen der Wettkämpfer und ihres Anhangs. Wer wüsste das besser als Karl -Heinz Plum vom TV Roetgen? Er und seine rührigen Helfer (vorab Jo Suse Titze, Julius Schneiders und Max Küppers) kehrten vor wenigen Tagen mit einer 21-köpfigen Delegation von Trainern und Aktiven aus dem polnischen Jelenia Gora (Hirschberg im Riesengebirge) zurück.

Beladen mit zahlreichen Medaillen und Siegespokalen, vor allem aber mit positiv Eindrücken aus Rübezahls Reich und von seinen Bewohnern, bereichert um neu geknüpfte oder bekräftigte Altbeziehungen zu dortigen Leichtathletik-Kameraden, Funktionären und Politikern.

Die Städteregion Aachen unterhält eine exzellent funktionierende Partnerschaft zum Kreis Jelenia Gora. In deren Rahmen initiieren Karl-Heinz Plum und sein polnischer Freund und Gegenpart Marek Przeorski seit 18 Jahren wechselweise Begegnungen junger Leichtathleten, ein Jahr im Raum Aachen, im nächsten im Umkreis der Schneekoppe. Diesmal erlebten die Zuschauer des jüngsten Jugend-Austauschprogramms, zieht Karl-Heinz Plum die Bilanz eines langen, gehaltvollen Wochenendes, „ein international besetztes und anspruchsvolles Sportfest mit Spitzenleistungen in heiterer Atmosphäre“.

Die Disziplinen waren Laufen, Weit- und Hochsprung, Speerwurf und Kugelstoßen. Die Mannschaft der Städteregion trat gegen die Aufgebote polnischer Schulen an; alle Starter waren jünger als 16 Jahre. Die herausragenden Teilnehmer der Gäste aus der Städteregion waren Kathrin Rateizcak, Morten Hannes und Jannis Wolff. Doch auch ihre übrigen Mannschaftskameraden gingen nicht leer aus, sie räumten vielmehr eifrig Siegestrophäen ab. Ihr Team belegte in der Gesamtwertung Rang drei.

Ein weiteres Highlight waren die Hochsprung-Wettbewerbe. Hierbei wurden Bestleistungen mit Höhen bis zu 1,75 Meter erzielt. „Vor allem unseren Mädchen verdanken wir den Gesamtsieg und die Entführung eines dicken Silberpotts in die Heimat“, ist Plum mit den Resultaten der Reise zu den östlichen Nachbarn hoch zufrieden.

Mit offenen Armen

Der sportliche Teil der Reise wurde von einem erbaulichen Rahmenprogramm begleitet. Höhepunkt: ein herzlicher Rathausempfang durch die Verwaltungsspitze von Jelenia Gora. „Wir wurden mit offenen Armen empfangen“, so der einhellige Kommentar der Teilnehmer aus dem Westen. Bei einer interessanten Stadtführung hatten die deutschen Besucher den Eindruck, Jelenia Gora sei „ein Städtchen mit hundert Kapellen“.

Ein erlebenswerter Besuch der schlesischen Metropole Breslau rundete die ideale Mischung aus Sport, Kultur und Unterhaltung ab. Die Jugendlichen aus Aachen und Umgebung waren sich beim Abschied einer Tour mit unvergesslich positiven Einrücken einig: „Vor der nächsten Reise werden wir eine Grundkurs in Polnisch absolvieren!“

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