Jugendamt bietet Fitness-Programm „Drums Alive“

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Spontaner Trommelwirbel im Bau- und Gartenzentrum mit Streetworkerin Lara Brammertz (Mitte) und Jugendpfleger Ralf Pauli (r.) vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen. „Drum’s Alive“ findet jeden Freitag von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Simmerather Berufskolleg-Sporthalle statt.

Simmerath. „Was ist denn hier los?“ fragte ein sichtlich irritierter Kunde beim Betreten des Bau- und Gartenzentrums Mobau Thelen in Simmerath, als er auf sechs junge Leute zulief, die gerade auf Gymnastikbällen trommelten. Es war ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Angebot des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen, das jetzt in Simmerath gestartet ist.

„Drum´s Alive“ ist ursprünglich ein Fitness-Programm, bei dem man im Rhythmus zu Musik mit Schlagzeugstöcken auf Gymnastikbällen trommelt. Mit der richtigen Musik und vielen Trommlern ist das ein Riesenspaß, bei dem man sich richtig auspowern kann.

Ralf Pauli, Jugendpfleger der Städteregion Aachen, will mit diesem besonderen Angebot viele junge Menschen erreichen und einen attraktiven Beitrag zur Freizeitgestaltung schaffen. „Wir wissen von anderen Gelegenheiten, dass dieses Angebot von Jugendlichen super angenommen wird und allen richtig Spaß macht. Also versuchen wir jetzt, ‚Drum´s Alive‘ als offenes Freizeitangebot für alle ab 12 Jahren in Simmerath anzubieten.“

BK-Halle als idealer Ort

Damit so ein Angebot möglich wird, braucht es nicht viel: mit Tanzsporttrainer Torsten Schröder gibt es einen professionellen „Einpeitscher“ und mit der Turnhalle des Berufskollegs Simmerath den idealen Ort. Dazu die richtige fetzige Musik, Schlagzeugstöcke, Gymnastikbälle und Mörtelkübel, in denen die Bälle liegen.

„Prima Idee“, sagte Geschäftsführer Dietmar Thelen vom Bau- und Gartenzentrum und spendierte gleich 21 Kübel. Zustimmung kam auch von Vera Hammes, Mitarbeiterin bei Mobau, die Streetworkerin Lara Brammertz bei der Übergabe unterstützte. „Ich finde das immer toll, wenn solche aktionsreichen Angebote gerade für junge Menschen aus der Region gemacht werden. Dass das richtig Spaß macht, kann ich mir gut vorstellen.“

Die Anschaffungen sind zudem eine Investition für die Zukunft. Denn die Aktion kann durch die Nordeifeler Streetworker bei vielen Gelegenheiten spontan angeboten werden, wie zum Beispiel bei Ferienmaßnahmen oder am Rande anderer öffentlicher Veranstaltungen.

Nach kurzer Erklärung über den ungewöhnlichen Empfang am Eingang waren übrigens auch die Irritationen bei der Mobau-Thelen-Kundschaft schnell ausgeräumt und es folgte ein: „Na dann: haut rein!“

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