Monschau - Jürgen B. Hausmann holt Auftritt in Monschau nach

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Jürgen B. Hausmann holt Auftritt in Monschau nach

Von: peo
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Ließ es sich nach einem starken, humoristischen Auftritt seines neuen Programms „Wie jeht et? – Et jeht!“ nicht nehmen die Autogrammwünsche seiner Fans zu erfüllen. Der Kabarettist Jürgen B. Hausmann, für den auch der Austausch mit den Fans und gemeinsame Fotos ein Selbstverständlichkeit sind. Foto: Peter Offermann

Monschau. Jürgen B. Hausmann ist wieder da! Am Samstag fand nach vier Monaten des Wartens vor 255 Zuschauern in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums endlich der lange herbeigesehnte, aus gesundheitlichen Gründen verschobene Auftritt, statt.

„Kabarett direkt von der Haustür“, wie im Programm des Veranstalters angekündigt, ist hier wohl eine Beschreibung, wie sie treffender nicht sein könnte – eine Reise in die Kuriositäten des Alltags. Ob Vereinsleben, Fernsehabend, Hausputz, Schlagerparty oder das Auseinandernehmen von Lebens- und Alltagsweisheiten – Hausmann gelingt es mit seinem Programm, die Komik des täglichen Lebens einzufangen, was die Zuschauer auch an diesem Abend in Monschau nicht nur durch freudiges Lachen, eine tolle Stimmung, sondern auch zustimmendes Nicken honorierten.

Ein sichtlich fitter und gut erholter Jürgen Beckers bot, wie immer musikalisch unterstützt von Harald „Harry“ Claßen, einen Abend, an den die Zuschauer noch lange mit einem Lächeln im Gesicht zurückdenken werden. Und gelernt hat man vom Lehrer Jürgen Beckers auch noch etwas – das Wort „labbelig“, für „labbelige Käs“, kennt man nur in der Städteregion. „Dä Kölsche kann domit nix anfange“ so Beckers.

An alte Zeiten erinnert

Aber nicht nur das Programm als solches, welches an Zeiten erinnert als man es sich noch „in de Küch auf d´r Eckbank jemütlich“ machte, als die TV-Welt noch heil war, man sich noch beim Bäcker mit einem „Häste jesinn, watt dä J.R. atwehr mit et Sue Ellen jemaaht hätt. Un dä Bobby, dem soht ät Pam ens in de Foot trötte“ aufregte, und Oma bei der Reise in den Süden iPod, iPhone und iPad ersetzte, sondern auch die immer wieder auf den Punkt gebrachte, spontane Situationskomik.

Das kam beim Publikum, ob jung oder alt, hervorragend an. Es honorierte den Auftritt am Ende nicht nur mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus, sondern auch mit Aussagen wie „Klasse! Endlich – das Warten hat sich mehr als gelohnt! Das hat tierisch Spaß gemacht“ honorierte. Daher war auch der Andrang nach dem Auftritt für gemeinsame Fotos, Autogramme oder einen kurzen Plausch mit „ihrem Hausmann“ mehr als groß.

Die nächsten Auftritte

Die nächsten Auftritte in seiner Heimat finden am 19. August in Würselen und am 28. August in der Eicherscheider Tenne statt, bevor es für den Künstler nach langer Tour am 29. November in Aachen und an drei Abenden im Dezember (20. bis 22.) in Alsdorf wieder ohne sprachliches Angleichen heißt: „Wie jeht et? – Et jeht!“

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