Jubiläumskonzert: 25 Jahre Musikschule

Von: V.M.
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Jung und dynamisch zeigte sich
Jung und dynamisch zeigte sich die Musikschule Monschau auch nach 25 Jahren: Aus Anlass des Jubiläums wurde ein schwungvolles Konzeert in der Aula des Gymnasiums geboten. Foto: V. Monterey

Monschau. „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum” zitierte Bürgermeisterin Margareta Ritter während ihrer Festtagsansprache zum 25. Jubiläum der Musikschule Monschau den deutschen Philosophen, Dichter und klassischen Philologen Friedrich Wilhelm Nietzsche.

Mit einem ausgesuchten Programm, gespielt von den besten Schülerinnen und Schülern und den Dozenten der Musikschule untermauerten die Musiker im St. Michael Gymnasium dieses wohl wahre Zitat mit einem gut vorbereiteten und professionellen Konzert.

Auch die Gründer kamen

Schon vor dem Konzert herrschte in der Vorhalle knisternde Stimmung wie vor einer großen Theaterpremiere bis dann die Klänge einer Harfe die Besucher in die große Aula lockte. Gaby Sous, Dozentin für Block- und Querflöte, untermalte den Einlass auf ihrer irischen Harfe mit den melodischen Klängen, bis jeder einen Platz gefunden hatte und der Leiter der Musikschule, Harrie Boers, der auch an diesem Abend die Moderation übernommen hatte, die Anwesenden, darunter die Vertreter der Stadt Monschau, Initiatoren der Musikschule, Dozenten anderer Schulen sowie unzählige Freunde der Musik begrüßt hatte und schließlich der Vorsitzende Manfred Völl das Wort übernahm.

Mit feierlichen Worten erinnerte er sich an die Gründung der Musikschule, einst initiiert von Uwe Gäb und Friedhelm Schütz, unterstützt von dem damaligen Stadtdirektor Helmut Etschenberg, an seine stetige Entwicklung in der Region bis heute und gewährte einen Blick in die Zukunft.

Die Gesangsklasse von Catharina Marquet präsentierte sich anschließend mit „The shower” von Edward Elgar und „As time goess by” von Herman Hupfeld, bevor die Schirmherrin und Bürgermeisterin Margareta Ritter das Wort ergriff und auf die hervorragende Arbeit der Musikschule einging, auf das Engagement jedes einzelnen und über die beträchtliche Stundenzahl (über 100 Unterrichtsstunden pro Woche) welche die Musikschule leiste.

„Ich bewundere jeden der musiziert”, betonte Ritter, es sei ein „Ausdruck von Bildung”, den man nicht hoch genug bewerten könne und die Musikschule könne auch in Zukunft „mit der Unterstützung der Stadt Monschau” rechnen.

Das Querflöten-Ensemble, Sophia Zehnpfennig, Lisa Spieker und Rebekka Krause Paulus spielten anschließend „Habanera” aus der Oper Carmen von Bizet und dokumentierten damit, wie einwandfrei man nach sechs, sieben Jahren spielen kann.

Natürlich kam auch das Gründungsmitglied, Uwe Gäb zu Wort, selbst Regionsleiter des Verbandes deutscher Musikschulen in NRW und Direktor der Musikschule Bonn, erinnerte noch einmal an die Anfangszeiten, als mit der Musikschule Monschau eine der „letzten weißen Flecken” auf der Landkarte der Musikschulen getilgt wurde und diese nun immer größer und beliebter werde, stets unter dem Motto, „erproben, erlernen, egal welchen Alters”.

Eigene Gesangsklasse

Vor der Pause präsentierte die Dozentin für Gesang, „so manch eine Musikschule träumt davon eine eigene Gesangsklasse zu haben”, so Gäb, und Sopranistin Catharina Marquet drei Stücke von Kurt Weill in Begleitung von der Dozentin Christiane Steegmans am Flügel.

Weiter ging es dann im Programm mit dem „Concert in C” von Antonin Vivaldi mit dem sehr schwierigen Instrument, der Sopranino Blockflöte, gespielt von Saskia Aerden begleitet von der Konzertpianistin Birgit Röseler, bis der Leiter der Musikschule selbst das Wort hatte und sich bei den nunmehr 15 Dozenten für ihre hervorragende Arbeit bedankte, bei den Gründern und Unterstützern und nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Geschäftsführer Andreas Löhner und den vielen befreundeten Musikschulen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Besonders stolz sei man auf die „Ensemble-Klassen und das „Angebot in den Schulen” der Region, welches schon jetzt im St. Michael Gymnasium realisiert worden sei, so Boers.

Nach einem Klaviersolo von Axel Jansen, dem Dozenten und ehemaligen Leiter der Musikschule, kam man zum Höhepunkt des Abends mit dem Saxophon-Ensemble mit Manuel Vossel, Bennet Wattjes, Gabriel Vargas Gardenas, Saskia Aerden und Harrie Boers mit dem ersten und dritten Teil der „Premier Quetor” von Jean Babtiste Singeling, arrangiert von Jean Marie Londeix und schloss beschwingt mit „Frühling” von Vivaldi.

Sowohl das Publikum als auch die Gäste waren überaus zufrieden mit dem Konzert und der positiven Entwicklung der Musikschule. „Das, was wir vor 25 Jahren angeschoben haben, ist am Leben geblieben und geht immer weiter”, etwas worauf man „wirklich stolz” sein könne, betonten Friedhelm Schütz und Uwe Gäb.
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