Lammersdorf - Jedes Mädchen durfte auch einmal Prinzessin sein

Jedes Mädchen durfte auch einmal Prinzessin sein

Von: aj
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Viel Spaß hatte das überwieg
Viel Spaß hatte das überwiegend junge Publikum am Weihnachtsmärchen „Aschenputtel”. Foto: Aline Jansen

Lammersdorf. Ein wunderschönes Märchen und glänzend aufgelegte Schauspieler, so zeigte sich die Kinder- und Jugendtheatergruppe des Lammersdorfer Heimatvereins am Samstag bei der Premiere ihres Stückes „Aschenputtel”.

Die moderne Fassung des Märchens der Gebrüder Grimm begeisterte die zahlreich erschienenen, überwiegend kleinen, Gäste im örtlichen Pfarrheim. Aber es war nicht einfach nur ein Theaterstück zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen, denn alle Mädchen, die Lust hatten, auch einmal auf der Bühne zu stehen, durften in einer kleinen Rolle als Prinzessin mitwirken.

Inhaltlich drehte sich die Vorführung natürlich um die bekannte Geschichte des Mädchens Aschenputtel (Elena Jakobs), die von ihrer Stiefmutter (Lioba Wynans-Görke) und den beiden Stiefschwestern Gloria und Viktoria (Iris Kall, Sophia Xarhakos) immerzu ausgenutzt und schlecht behandelt wird. Deshalb darf sie sie auch nicht ins nahe gelegene Schloss begleiten und an den drei Tanzbällen teilnehmen, bei denen Prinz Roland (Lothar Berger) und seine Schwester, die Königin (Petra Karl), eine geeignete Frau für den Thronfolger finden möchten. Wenigstens sind die sprechenden Tauben Purri und Gurri (Fabienne Penners, Tabea Wever) Aschenputtels Freunde und helfen ihr als „schöne Unbekannte” ins Schloss zu gelangen.

Prinz Roland verliebt sich sofort in das Mädchen und würdigt die anderen Prinzessinnen (Lea Rademacher, Nele Dondorf, Lena Matthias) und die Stiefschwestern keines Blickes. Doch Aschenputtel kann sich nicht zu erkennen geben und flüchtet jedes Mal bevor der Prinz erfährt, wer sie wirklich ist.

Daraufhin wird ihr eine Falle gestellt und sie geht den Geschwistern regelrecht „auf den Leim”, denn ihr Schuh bleibt am eingekleisterten Boden hängen. Mit seiner Hilfe wird das schöne unbekannte Mädchen gefunden und die Geschichte endet in einem Happyend. Für besonders viel Spaß sorgte Sophie, die Magd der Königin (Ann-Kathrin Jakobs) mit ihren lustigen Sprüchen.

Letztmals Spielleiter

Für Lothar Berger, den Vorsitzenden des Heimatvereins, ist dieses Märchen das letzte Stück als Spielleiter, denn für die nächste Saison wird er diese Funktion weitergeben. Eine besondere Freude war es für ihn, verkünden zu können, dass in diesem Jahr 351 Euro für die Schulen und Kindergärten, die Karten für die Theatervorführung verkauft haben, gesammelt wurden.

Dieses Geld stammt aus dem Verkauf der Eintrittskarten, denn es ist schon Tradition, dass von jedem Ticket ein Euro an die Schulen und Kindergärten zurückgegeben wird.
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