Jecker Kamelle-Rekord beim „Prinzenbiwak em Bersch“

Von: ho
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Beim Prinzenbiwak der Kiescheflitscher fanden sich insgesamt elf Gastvereine im Antoniushof ein. Saal und Bühne waren stets rappelvoll. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rurberg/Woffelsbach. Wenn nicht gänzlich andere Programmpunkte die Veranstaltung bestimmten, könnte man allein schon wegen des enormen Einsatzes der Akteure von der Rursee-Meisterschaft im Kamelle-Werfen im Sportteil berichten. Beim „Prinzenbiwak em Bersch“, das die Karnevalisten der Kiescheflitscher seit vielen Jahren veranstalten, gehört der Wettbewerb aber traditionell dazu.

Am Sonntag fanden sich im Antoniushof in sechs Stunden insgesamt elf Vereine aus der gesamten Region mit großen Abordnungen zum Biwak ein. Über 450 Akteure marschierten dabei auf die Bühne des Antoniushofes.

Absolute Treffsicherheit bewiesen an diesem Tag Kiescheflitscher-Prinz Seppi I. und sein Bauer Basti, die beim Werfen und Fangen der ungelutschten Kamellen rekordverdächtige 25 Treffer setzen konnten. Nachdem die KG Vicht aus Stolberg den Vereinsreigen eröffnet hatte, marschierte die „blaue Macht“ aus Höfen, die KG Biebesse, mit großem Aufgebot in den Saal. Die Tanzgruppen der KG begeisterten dabei ebenso wie das Prinzenpaar Schmiddem.

Von der entgegengesetzten Seite der Region erschien danach die KG Elferrat Rott, die bekanntlich im tänzerischen Sektor sehr aktiv und erfolgreich ist. Dies bewies auch Kindermariechen Maleen, die auf den Bühnenbrettern zeigte, was in ihr steckt.

Gäste aus Aachen standen danach auf dem Programmzettel. Die Rathausgarde der Oecher Duemjroefe hatte ihre Jugendgarde an den Eiserbachsee geschickt, die für die Kaiserstadt beste Werbung machten. Ihnen folgte aus dem Kreis Euskirchen die KG-Rot-Weiss Iversheim, die mit großem Aufgebot und eigenem Spielmannzug erschienen waren.

Noch voller wurde es dann auf der Bühne, als die Karnevalsfreunde aus Lammersdorf mit allen Garden in den Antoniushof einmarschierten. Nachdem Mariechen Nadine Neubacher bereits viel Beifall für ihren Tanz erhalten hatte, begeisterte die Showtanzgruppe Dancefire das Publikum mit ihrer Darbietung.

Nach einer Pause brachte die Showtanzgruppe der Kiescheflitscher wieder frischen Wind in das Prinzenbiwak. Passend zu den draußen herrschenden Frühlingstemperaturen flatterten danach die Kester Lehmschwalbe in den Antoniushof. Das Prinzenpaar Sascha und Katrin Kau hatten von den Kesternicher Höhen alles mitgebracht, was auf Narretei eingestellt war. Mit Zeremonienmeister Dieter Lentzen an der Spitze erschienen danach aus der Trevvelhochburg Rollesbroich die Klev Botze mit Mann und Maus.

Neben dem großen und kleinen Prinzenpaar hatten sie auch noch ihre beiden Mariechen Ana Lena Treutwein und Steffi Heck im Gepäck. Mit nicht ganz so hübschen Beinen trumpfte nach deren Auftritt das Herrenballett der Kiescheflitscher auf, das einmal mehr für seine „elfenhafte“ Darbietung vom Saal gefeiert wurde.

Die Farben blau und gelb bestimmten danach das Bild im Antoniushof. Die Simmerather Sonnenfunken, die in diesem Jahr ihr 22-jähriges Bestehen feiern, erfreuten das Publikum, bevor aus Schmidt die Schmedter Grieläächer den Schlusspunkt beim Prinzenbiwak der Kiescheflitscher setzten.

So fasziniert das Publikum während der gesamten Zeit den Darbietungen der Vereine auf der Bühne auch folgte, gab es einen Moment, wo sich alle Augen nach draußen auf den Eiserbachsee richteten. Präsident Bruno Nellessen hatte sie mit als Erster entdeckt; die beiden Jungspunde, die in Shorts mit kühnem Sprung in den Eiserbachsee hüpften.

„Die Freibadsaison ist damit eröffnet“, verkündete Bruno Nellessen lachend.

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