Jecke Wiever legen richtig los in Kalterherberg

Von: fm
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Wie lustig es in einem Arztzimmer zugehen kann, zeigten ihren Zuhörern Hubertine Conrads, Marie-Luise Hermanns und Gabi David. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Der Frauentreff der Pfarre St. Lambertus bietet seinen Mitgliedern zu allen Jahreszeiten ein buntes Programm. Auch die fünfte Jahreszeit hat schon lange einen festen Platz im Terminkalender des Frauentreffs.

Zur Kostümsitzung treffen sich die Frauen an Weiberfastnacht traditionell im Hotel Hirsch. Siebzig Frauen waren beim letzten Mal dabei. Für die Organisation war wieder Maria Scholl verantwortlich und Ilona Clermont führte schwungvoll durch das Programm.

Mit ihrer Begeisterung hielt sie während der ganzen Sitzung die Stimmung hoch. Zwischendurch zog immer wieder eine Polonaise durch den Saal. Ehe die Künstler aus den eigenen Reihen Jubel, Trubel und Heiterkeit anfachten, stärkten sich die Frauen am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Nach der Stärkung am legten die närrischen Frauen richtig los.

Maria Scholl bedauerte eingangs der Sitzung das Fehlen einiger bewährter Kräfte aus den zurückliegenden Jahren. Sie fehlten diesmal aus Krankheitsgründen. Man hoffe aber, im nächsten Jahr wieder auf deren Mitarbeit zählen zu können. Das Fehlen einiger bewährter Karnevalistinnen machte sich in der Folgezeit überhaupt nicht bemerkbar. Die verbliebenen Akteure machten ihre Sache sehr gut.

Diese Sitzung verlief genau so stimmungsvoll wie in den letzten Jahren. Ilona Clermont stellte fest: „ ob groß, klein, laut oder leise, mit oder ohne Meise, hier gelte kein Maß, es gehe einfach nur um den Spaß.“ Ins närrische Programm starteten Gaby David und Marie-Luise Hermanns mit einem kleinen Theaterstück. Sie zeigten, wie ein Drückeberger auf die Arbeit verzichten will.

Beim nächsten Programmpunkt ging es um lustige Begebenheiten in einem Arztzimmer. Zu den Akteuren gehörten Hubertine Conrads, Gabi David und Marie-Luise Hermanns.

Wenig später stand Therese Thoma mit „König und Königin“ auf der Bühne. Diesmal mussten zahlreiche Närrinnen aus dem Publikum die Rolle wechseln. Von der Zuschauerseite wechselten sie unvorbereitet auf die Seite der Akteure. Bei der improvisierten Kutschfahrt des Königspaares machten sie alle tatkräftig mit.

Etwas ruhiger ging es danach zu. Das lag aber nicht an nachlassender Stimmung. Alle wollten genau mitbekommen, was es beim zahmen Wüterich Heinrich zu erzählen gab. Das erfuhren die Närrinnen von Gaby David und Hubertine Conrads. Die beiden erzählten später auch als Freundinnen Geschichten vom Spiegel, der das halbe Leben begleitet.

Tuschelnde Tratschweiber

Ebenso durfte nichts aus dem verpasst werden, was die Tratschweiber Therese Thoma und Margret Lambertz zu tuscheln hatten. Irmtraud Goffart wusste von Verwechslungen auf der Toilette zu berichten.

Zum Abschluss sang Margarethe Gombert ein Lied vom Nachbar Piet. Als das Lied verklungen war, meinte Ilona Clermont abschließend, nun ist das Ende da, neue Worte sind nicht mehr, feiert noch ein bisschen weiter. Bleibt, wie ihr seid, lustig und heiter. Und das taten die Frauen an diesem Tag noch lange.

Sie feierten weiter lustig und ausgelassen Weiberfastnacht. Im nächsten Jahr will man sich in neuer Runde wiedersehen.

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