Jahreshauptversammlung von Hertha Strauch

Von: CJK
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Hertha Strauchs Vorsitzender Heinz-Walter Breuer (5. v. li.) und sein Vorstandsteam konnten bei der Mitgliederversammlung verdiente und langjährige Herthaner auszeichnen. Foto: Corinna Kopsch

Strauch. Einige Neuwahlen, Ehrungen und der Geschäftsbericht für das letzte Jahr standen bei der Mitgliederversammlung von Hertha Strauch auf dem Plan. Zudem wurde bekanntgegeben, wer der neue Trainer der ersten Mannschaft in der kommenden Saison wird: Achim Sarlette.

Martin Greuel wurde bei den Wahlen als 2. Vorsitzender einstimmig wiedergewählt, auch Thomas Breuer wurde einstimmig in seiner Position als Geschäftsführer bestätigt. Da Dirk Funken in diesem Jahr nicht mehr für die Wahl zur Verfügung stand, wurde mit Stephan Falter ein neuer 2. Kassierer gewählt, ebenfalls einstimmig.

Ernst Lutterbach und Hans-Jürgen Nießen prüfen Ende 2017 die Kasse. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Dirk Breuer geehrt. Zudem wurden Dirk Funken, der sechs Jahre lang als Kassierer bei der Hertha tätig war, und Ernst Bolt. der unter anderem bei den Alten Herren Verantwortung übernahm und Jugendleiter war, geehrt.

Geschäftsführer Thomas Breuer fasste das vergangene Jahr zusammen. Während des Karnevals seien die Mitglieder aktiv gewesen: „Sie halfen beim Maskenball im Pfarrheim“, so Breuer. Die Sportwoche mit dem Bürgermeister-Pokal sowie der Supercup seien erfolgreiche Veranstaltungen gewesen. Auch die Hüttengaudi sei zahlreich besucht gewesen.

Pressewart Peter Schneider bedankte sich bei allen Sponsoren, die den Verein im letzten Jahr unterstützt hatten. Schneider freute sich darüber, dass im letzten Jahr die zweite Mannschaft gegründet worden war: „Nach einem eher erfolglosen Start befindet sich die Mannschaft derzeit auf dem 7. Tabellenplatz.“ Für die erste Mannschaft hoffe er auf eine gute Rückrunde: „Hoffen wir, dass wir von Verletzungen verschont bleiben.“

Achim Sarlette wird in der kommenden Saison neuer Trainer der ersten Mannschaft. Der Verein wolle sich zudem um neue Spieler „aus der Eifel“ bemühen, damit man die erste und die zweite Mannschaft aufrecht erhalten könne – dies sei bislang noch offen. Die Zusammenarbeit mit Hansa Simmerath wolle man fortführen, so Schneider.

Den Alten Herren standen im vergangenen Jahr sehr wenige Spieler zur Verfügung – nur mit gegenseitiger Unterstützung der Rotter Fußballer habe man einige Spiele austragen können. Das Durchschnittsalter der Alten Herren lag bei 55 Jahren. Da der Abteilungsleiter nicht mehr zur Verfügung stehe, müsse ein neuer gewählt werden.

Beim Volleyball geht‘s zur Sache

Ralf Strauch freute sich über die hohe Trainingsbeteiligung und ein großes Zuschauerinteresse beim Volleyball: „Bei uns geht es richtig zur Sache.“ Als Tabellendritter konnte man die letzte Saison in der Bezirksliga abschließen. „Ich sehe positiv in die Zukunft der Mannschaft“, so Strauch. Heinz-Walter Breuer, 1. Vorsitzender der Hertha, bedankte sich bei den Volleyballerinnen: „Wir sind stolz auf sie und wünschen ihnen weiter viel Erfolg.“

Edgar Nießen berichtet von der Jugendabteilung des SV Nordeifel. „Die C- und B-Junioren sind in die Sonderliga aufgestiegen“, so Nießen. Auch beim Costa-Brava-Cup in Barcelona sei man erfolgreich gewesen. Nießen bedankte sich bei Hertha Strauch dafür, dass sie die Sportanlage nutzen können. Nach der Frage eines Mitglieds wurde diskutiert, ob man sich bei einer möglichen Gründung eines FC Eifel beteiligen wolle. Heinz-Walter Breuer stellt jedoch klar, dass dies keine Option sei. Man habe ja bereits vor Jahren einen eigenen Verein gegründet, den SV Nordeifel, fügte Edgar Nießen hinzu.

Die Sportwoche in diesem Jahr findet vom 5. bis zum 13. August statt. Der Hüttenabend wird am 29. Dezember stattfinden. Abschließend bedankte sich Heinz-Walter Breuer bei den Mitgliedern für die zahlreiche Unterstützung bei den verschiedenen Veranstaltungen.

Im Jahr 2021 feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen – „wir hoffen, dass wir das noch erleben werden“, unkte Breuer augenzwinkernd. Grund für ein klein wenig Skepsis ist, wie auch bei den umliegenden Vereinen, der Rückgang beim sportbegeisterten Nachwuchs. Doch man blicke positiv in die Zukunft.

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