Islandpferdefreunde feiern auf dem Pferdehof „Zur Pulvermühle“

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Freuen sich über die große Resonanz auf das Familienfest auf ihrem Pferdehof: das „Löhrer-Sextett“ (v. l.: Laura, Lilith, Jutta, Klaus, Tobias und Sophia) mit ihren Islandpferden. Foto: Günther Sander

Rott/Aachen. Wer hätte gedacht, dass aus einem vor Jahren abgehaltenen Hoffest der Islandpferdefreunde Aachen und Aachener Land in kleinerem Rahmen nunmehr ein großes und vielseitiges Familienfest am Wochenende werden konnte?

Was sich auf dem Islandpferdehof „Zur Pulvermühle“ der Familie Löhrer zwischen Rott und Mulartshütte abgespielt hat, war ein Kracher. Alles diente einem guten Zweck, der Reinerlös ist für die Arbeit des Jugendhauses in Rott gedacht.

Zufriedene Miene beim Vorsitzenden Klaus Löhrer, der mit seiner Familie und dem ganzen Verein ein buntes Spektakel arrangiert hatte, wie man es nicht alle Tage geboten bekommt. Das gesamte „Löhrer-Sextett“, Vater Klaus, Mutter Jutta, die Töchter Sophia, Laura, Lilith und Sohn Tobias, ließ bei diesem Event einen Hauch von Nostalgie aufkommen. So beim großen Floh- und Kunsthandwerkermarkt. Auf dem gesamten Gelände kam man an den Pferden nicht vorbei. Ponyreiten für Kinder war beispielsweise im Angebot. Großes Interesse fand auch die Live-Präsentation zu den Islandpferden, von denen etwa 50 Tiere in den Stallungen ihre Bleibe haben, wie Jutta Löhrer erzählte.

Den Sonntag über dominierten Basteln, Spielen und Schmausen. Bei einer großen Tombola konnten schöne Preise gewonnen werden. Bei herrlichem Sommerwetter hielt ein Eiswagen willkommene Erfrischungen bereit. In der Cafeteria lockten Kaffee, Kuchen, frische Waffeln und Smoothies. Und unweit der Kuchentheke duftete es genüsslich nach Reibekuchen und Würstchen vom Grill. Der Reibekuchenteig war übrigens schon früh am Mittag aufgebraucht.

Auf dem Gelände ging es lebhaft und rege zu. Gespräche am Rande, Treffen mit guten Freunden, Neuigkeiten austauschen, kurzum: Spiel und Spaß für Groß und Klein. „Uns gibt es seit etwa sieben Jahren, wir sind ein relativ kleiner Verein mit 55 Mitgliedern“, bilanzierte Klaus Löhrer. Die Mitglieder rekrutieren sich aus Aachen und Umgebung (Brand, Eilendorf, Walheim, Kornelimünster, Stolberg) und auch aus Rott und Roetgen. „Wir hätten nie gedacht, dass dieses Fest, heute erstmals abgehalten, so einschlagen würde“, freute sich Jutta Löhrer, denn das damals veranstaltete Hoffest lasse schlechte Erinnerungen aufkommen, was das Wetter angehe. Das sei übrigens ein Fest gewesen, das der Islandpferdehof angeboten habe. Jetzt aber sei der ganze Verein eingebunden worden.

Schon mit der Idee sei man offene Türen eingerannt, sagte Sophia Löhrer. Mit Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss habe man Kontakt aufgenommen, wer für den Reinerlös des Festes in Frage kommen könnte. „Wir haben uns für das Jugendhaus in Rott entschieden“, erklärt Klaus Löhrer, denn dort werde gute Jugendarbeit geleistet, und Geld könne immer gebraucht werden. Den Erlös will die Familie Löhrer noch aufrunden. „Der wird in den nächsten Tagen feststehen“, hieß es.

Beim Familienfest waren rund 40 Helferinnen und Helfer des Vereins im Einsatz, sie alle leisteten ganze Arbeit. Jutta und Sophia Löhrer zeigten sich hoch erfreut ob der großen Spendenbereitschaft, für Kuchen als auch für die Tombola. Angesichts der Super-Resonanz war spontan zu hören: „Es ist wahrscheinlich, dass ein zweites Familienfest stattfinden wird.“ Eines jedenfalls war nicht zu übersehen: Die Kassen haben ganz schön geklingelt.

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