Simmerath - Interkulturelles Weihnachtsbasteln im Seniorenzentrum

Interkulturelles Weihnachtsbasteln im Seniorenzentrum

Von: peo
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Verbindendes Basteln im Seniorenzentrum Simmerath. Foto: Peter Offermann

Simmerath. Tradition trifft Moderne – unter diesem Motto trafen sich am Mittwochnachmittag Senioren, Flüchtlinge und Jugendliche in der Itertalklinik Seniorenzentrum Simmerath, um Weihnachtsdeko zu basteln. Die Aktion wurde vom Jugendcafé Simmerath, Streetwork Nordeifel und der VHS Monschau organisiert.

Ziel des Projekts war es, kulturelle Unterschiede und Vorurteile abzubauen und gemeinsam etwas zu schaffen. „Bei kreativen Arbeiten kann jeder mitmachen, da sprachliche Barrieren hierbei keine Rolle spielen“, so Lara Brammertz von Streetwork Nordeifel.

Für Babette Siewe, die bereits seit sieben Jahren das Jugendcafé in Simmerath leitet, ist es nicht die erste Aktion dieser Art. Im Schnitt finden Projekte dieser Art ein- bis zweimal im Jahr statt. Traditionell dazu gehört das im Frühjahr stattfindende Ostereierfärben zugunsten der Monschauer Tafel. Aber auch Nachmittage, an denen die Jugendlichen den Senioren das Bowlen auf der Spielekonsole „Wii“ näherbrachten, fanden regen Anklang. Hinsichtlich des neuen Betreibers des Seniorenzentrums, ist sich Babette Siewe sicher, weiterhin gut zusammenarbeiten zu können.

Aber nicht nur gemeinsame Projekte sind der neuen Leitung der Pflegeeinrichtung Monika Marx-Schiffers wichtig. Es hat sich einiges getan seit der Übernahme. „Das Personal wurde bereits aufgestockt. Durch die Nähe zu den anderen Einrichtungen besteht zudem eine bessere Erreichbarkeit und Vernetzung. Auch der Austausch von Wissen ist deutlich besser. Von Vorteil ist auch, dass jetzt ein kompetenter Pflegedirektor vorhanden ist. Es herrscht eine bessere Kommunikation. Unser Ziel ist es, einen engeren Kontakt zu den Bewohnern unserer Einrichtung zu pflegen und immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse zu haben“, so Marx-Schiffers. Dazu gehören auch Angehörigenabende, von denen bereits einige zum Austausch untereinander stattgefunden haben.

Punkte, die auch der Pflegedirektor Zeljko Turkalj bestätigen kann: „Die Fehler der Vergangenheit, dass etwas aus den Fugen gerät, dürfen sich nicht wiederholen. Die Pflege ist der Rahmen, um ein angenehmes Leben im Alter zu ermöglichen. Dazu gehören auch solche Aktionen wie ‚Tradition trifft Moderne‘, weshalb wir diese auch künftig in Zusammenarbeit mit Trägern wie dem Jugendcafé, Streetwork Nordeifel und der VHS fortführen möchten.“

Ein weiterer positiver Nebeneffekt durch den Wechsel des Trägers, den sowohl Turkalj und Marx-Schiffers hervorheben möchten: Durch die bereits jetzt durchgesetzten Veränderungen hat sich auch die Stimmung der Mitarbeiter gebessert.

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