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Indoor-Cycling: Schwitziges Vergnügen bei lauter Musik

Von: maxs
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Volles Haus in der Roetgener Sporthalle: Beim Indoor-Cycling, das nun zum dritten Mal in Roetgen stattfand, schwitzten am letzten Samstag über 120 Teilnehmer sechs Stunden lang um die Wette. Foto: Max Stollenwerk

Roetgen. „Auf die Räder, fertig, los“, hieß es jetzt wieder in der Roetgener Rosentalstraße. Zum dritten Mal veranstaltete der TV Roetgen in der vereinseigenen Sporthalle ein Indoor-Cycling. Dies ist ein Gruppentrainings-Programm im Ausdauersport, das im Volksmund auch „Spinning“ genannt wird und sich in vielen Fitnessstudios zunehmender Beliebtheit erfreut.

Bereits vor dem Betreten der Halle war laute, rhythmische Musik zu hören, die aus der abgedunkelten Sportstätte nach außen drang und den Sportlern den Takt zu den verschiedenen Übungen vorgab. „Die Vielfältigkeit an Profilen und das Durchhalten über mehrere Stunden am Stück“, beschrieb Sandra Recchioni, Trainerin beim TV Roetgen, den Reiz der Veranstaltung. Gemeinsam mit fünf weiteren „Instruktoren“ führte sie die über 120 Teilnehmer durch die sechsstündige Trainingseinheit.

Sie und ihre fünf Kollegen sind alle im Besitz der Trainerlizenz für das Indoor-Cycling und führten die verschiedensten Übungen vor, die die Gruppe sodann umsetzen musste. „Achtet auf eure Arme, achtet auf eure Beine“, schallten die Ansagen der Trainer durch die Lautsprecheranlage der Halle. Auf die Fragen „Roetgen, seid ihr noch fit?“ und „Roetgen, geht es euch noch gut?“, ertönte ein lautes, einträchtiges „Ja“ der Radsportler.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, entweder für 55 Euro alleine oder aber für 65 Euro im Zweierteam an den Start zu gehen. „Wir sind mit einer Gruppe hier und finden die ganze Atmosphäre toll und auch den Preis in Ordnung“, sagt Teilnehmerin Heidi aus Lendersdorf, die bereits zum zweiten Mal mit von der Partie in Roetgen ist. „Der Reiz besteht vor allem darin, sechs Stunden am Stück durchzuhalten und seinen inneren Schweinehund zu überwinden“, beschreibt Robert aus Roetgen, der auch sonst regelmäßig auf dem Rad sitzt, seine Eindrücke.

Es wird mal kräftig in die Pedale getreten und auch mal etwas gemütlicher und energiesparender, beispielsweise zum ruhigen „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Nach rund einer Stunde gemeinsamen Schwitzens stand die erste Pause auf dem Programm. Es gab für die Teilnehmer reichlich frisches Obst und kühle Getränke zur Stärkung.

Auch Trainerin Sandra Recchioni nutzte die kurze Pause zum Verschnaufen. Sie erklärte, dass der TV Roetgen alle Fahrräder für die Veranstaltung ausgeliehen habe und diese danach wieder abgeholt würden. „Bei diesem Training werden neben den Oberschenkeln vor allem das Herz-Kreislauf-System, die Kraft und natürlich die Ausdauer trainiert“, erklärt sie den Nutzen des Programms.

Und das Organisationsteam des TV hatte sich zusätzlich noch eine Überraschung für die Teilnehmer ausgedacht: Neben Freigetränken und frischem Obst gab es kostenlose Massagen, um die Beine bei Bedarf wieder fit zu machen. Für die Regeneration sorgte am Ende dann auch das große Nudel-Buffet für alle Teilnehmer.

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