In St. Brigida fühlen sich die Patienten wohl

Von: Nadine Preller
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Klinik ist nicht gleich Klinik. Und Arzt ist nicht gleich Arzt. Müssen sich Patienten für ein Krankenhaus entscheiden, dann vertrauen viele immer mehr auf den Rat ihrer Freunde oder Verwandten.

Zuwendung, Freundlichkeit, und offenen Kommunikation - das sind Faktoren, die meistens eine genauso große Rolle spielen wie Kompetenz und Fachwissen der Ärzte.

Die Eifelklinik St. Brigida scheint da mit leuchtendem Beispiel voranzugehen. Im Ärzteführer der Techniker Krankenkasse (TK), für den mehr als 360.000 Versicherte befragt wurden, taucht das Haus gleich in mehreren Kategorien mit der höchsten Patientenzufriedenheit auf: Im Bereich Atmungsorgane in der Kategorie Asthma sowie im Bereich Herz und Kreislauf in den Kategorien Thrombose, Herzrhythmusstörungen und Krampfadern. „Eine so groß angelegte Erhebung ist natürlich sehr repräsentativ - entsprechend ernst nehmen wir die Ergebnisse. Dass diese für uns so positiv ausgefallen sind, freut uns enorm”, erklärt Florian Nachtwey, Kaufmännischer Leiter St. Brigida.

Statistisch aussagekräftig

Deutschlandweit führt die TK die Befragung alle zwei Jahre bei ihren Kunden nach einem Krankenhausaufenthalt durch. Die Umfrage deckt Fragen zur pflegerischen Behandlung über Verköstigung und Organisation bis zur Kommunikation mit den Patienten ab.

Um statistisch aussagekräftige Ergebnisse darzustellen, werden die Einzelauswertungen erst veröffentlicht, wenn mindestens 60 Rückantworten vorliegen. Auswertungen zu einzelnen Medizinern gebe es allerdings nur, wenn diese vorher zugestimmt haben. „Wir wollen hier kein Krankenhaus an den Pranger stellen,” erklärt Andrea Kleinbräuer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der TK. „Wir haben vielmehr die Erfahrung gemacht, dass sich die Krankenhäuser durch die Umfrage animiert sehen, in den Bereichen etwas zu ändern, die nicht so gut bewertet wurden.”

So sieht auch Nachtwey selbst die positiven Ergebnisse als Herausforderung: „Das Niveau zu halten ist bei so guten Werten besonders anspruchsvoll. Nichtsdestotrotz haben wir keinen Zweifel daran, dass wir diese Aufgabe erfolgreich meistern werden. Im Gegenteil: Beim nächsten Mal möchten wir auch in den Bereichen Orthopädie und Gastroenterologie ganz vorne dabei sein.”

Und Nachtwey glaubt auch zu wissen, wieso die Eifelklinik gleich dreimal ganz vorne im Bereich Herz und Kreislauf mitspielt. „Die Entscheidung, auf einen internistischen Chefarzt mit kardiologischem Schwerpunkt zu setzen, hat sich als genau richtig erwiesen.” Damit meint der Kaufmännische Leiter Doktor Reiner Goebels , seit vergangenem Jahr Chefarzt der Inneren Medizin.

Auch der Aufbau des Zentrums für Venen und Haut habe offenbar den Nerv der Patienten getroffen. „Hier wurde von Anfang an auf kompetentes und patientenorientiertes Personal gesetzt - das schlägt sich natürlich in der Patientenzufriedenheit nieder”, sagt Nachtwey.
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