In Roetgen auf der B258 wird wieder gebaut

Von: ag
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Auf der B 258 in Roetgen wird ab 10. Januar wieder gebaut: Eine Umleitung durch den Ortskern soll es diesmal aber nicht geben. Eine Ampel soll den Verkehr regeln. Foto: Archiv/A. Gabbert

Roetgen. Bis kurz vor Weihnachten gab es auf der Bundesstraße in Roetgen wegen der Sanierung von Hausanschlüssen eine Baustelle. Jetzt sollen die Arbeiten am 10. Januar wieder aufgenommen werden, um zunächst noch sechs Schadstellen im Straßenbelag zu sanieren.

Hierzu wird, wie die Städteregion mitteilt, „wieder der bewährte Ampelbetrieb aufgenommen“. Nach Angaben der Behörde sollen die Arbeiten bis Ende Januar abgeschlossen sein. Bei schlechtem Wetter könne es aber zu Verzögerungen im Bauablauf kommen. Die Baustelle sei vor den Weihnachtstagen vereinbarungsgemäß so hergerichtet worden, dass die Ampel über den Jahreswechsel nicht mehr erforderlich war.

„Bessere Lösung“

Eine Umleitung durch den Ort soll es auch jetzt nicht mehr geben. Die von den Anwohnern vorgetragenen Probleme und besonders auch die Risiken für die Schüler der Roetgener Schulen hätten Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Bürgermeister Jorma Klauss überzeugt, heißt es in der Mitteilung.

Die beiden Hauptverwaltungsbeamten würden nun die Regelung mit der Baustellenampel, die sich schon im Dezember als die „bessere Lösung“ herausgestellt habe, bevorzugen. Die Ampel werde verkehrsabhängig geschaltet, so dass der jeweils stärkere Verkehrsstrom eine längere Grünphase erhalte. Ziel sei außerdem, die Baustelle jeweils zum Wochenende so weit fertigzustellen, dass auf den Ampelbetrieb an den Wochenenden verzichtet werden könne.

Als im November mit den Bauarbeiten begonnen wurde, hatte die Städteregion zunächst eine Umleitung des Verkehrs durch den Ortskern angeordnet, um längere Staus auf der Bundesstraße zu vermeiden. Die von Anwohnern vorgetragenen Probleme und besonders auch die Risiken für die Schüler der Roetgener Schulen hatten schließlich zu einer gemeinsamen Suche der Gemeinde und der Städteregion nach einer neuen Regelung geführt.

Das Ergebnis war ein Kompromiss, der so aussah, dass die Gemeinde die Baustellenlänge auf jeweils 50 Meter begrenzen sollte, damit die Zwischenphasen während der Ampelumschaltungen möglichst kurz gehalten werden konnten. So sollten die Wartezeiten gegenüber einer längeren Baustelle verkürzt werden.

Nachdem der Verkehr dann durch eine Ampel geregelt und wieder über die B 258 geführt wurde, sorgte die Baustelle an einem Wochenende für ein Höchstmaß an Gereiztheit und Fassungslosigkeit bei Tausenden Autofahrern.

Der Ärger war entstanden, weil die Autofahrer, wenn sie nach kilometerlangen Staus endlich die Baustellenampel auf der B 258 passiert hatten, feststellen mussten, dass es zu diesem Zeitpunkt gar keine Baustelle gab, sondern lediglich zwei am Freitagnachmittag nach Feierabend auf der Fahrbahn abgestellte Baufahrzeuge es erforderlich machten, den Verkehr einspurig zu regeln.

Bitte um Verständnis

Die Gemeinde Roetgen als Auftraggeber der bauausführenden Firma entschuldigte sich für die Panne und erteilte dem Unternehmen eine deutliche Rüge. Außerdem wurde die Erwartung klar zum Ausdruck gebracht, dass in Zukunft der Verkehrsfluss durch die Baumaßnahme nur im absolut erforderlichen Umfang eingeschränkt werden dürfe.

Auch wenn es während des Berufsverkehrs nun erneut zu etwas verlängerten Wartezeiten an der Baustellenampel kommen könne, sind sich Etschenberg und Klauss einig, „dass die Sicherheit der Anwohner unbedingt Priorität haben muss“. Beide bitten deshalb die Pendler um Verständnis. Im Frühjahr sollen die Sanierungsarbeiten fortgesetzt werden.

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