In Kalterherberg kommt der Strom bald aus der Erde

Von: ess
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Kalterherberg. Die Freileitungen werden in Kürze aus dem Ortsbild von Kalterherberg verschwunden sein, denn das Stromkabel kommt in die Erde.

Mitarbeiter der RWE stellten im Bau- und Denkmalpflegeausschuss der Stadt Monschau am Donnerstag die Planungen vor, die eine Investitionsvolumen von einer halben Million Euro haben.

Geplanter Start der Arbeiten soll im Juni sein, geplantes Ende noch in diesem Jahr.

Wer jetzt noch ein Freileitung anzapft, der wird einen neuen Anschluss erhalten. Die genauen Anschlusspunkte werden die RWE mit jedem Hausbesitzer abstimmen, denn der Energieversorger übernimmt die Kosten bis zum Haus.

Dort, wo er möglich ist, wird das Kabel in de Grünstreifen verlegt, wie in der Elsenborner Straße. In der Malmedyer Straße wird das Stromkabel unter der Pflasterung verschwinden.

Unbehagen bereitete es den Politiker, beispielsweise in der oberen Bahnhofstraße den Asphalt auf dem Bürgersteig aufreißen zu lassen. Wie das dort im Detail aussehen soll, wird noch vor Ort abgestimmt.

Zwischen Malmedyer Straße und Kirche legt die Telekom außerdem ein Leerrohr für ein Breitbandkabel mit in die Erde.

Bei aller Einsicht in die Notwendigkeit bedauerte Michael Schreiber, Vertreter der Grünen, schmunzelnd den Verlust der Freileitungen: „Dann kann man nicht mehr sehen, dass es in Kalterherberg auch Strom gibt.”
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