Rurberg - In der neuen Saison werden Touristen mit vielen Angeboten gelockt

In der neuen Saison werden Touristen mit vielen Angeboten gelockt

Von: Yvonne Schneider
Letzte Aktualisierung:
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Sie sorgt für die Vermarktung der Hotels, Restaurants und Cafés in der Gemeinde Simmerath, organisiert Veranstaltungen und entwickelt neue Ideen, die den Standort Simmerath für Touristen attraktiver machen sollen: die Geschäftsführerin der Rursee-Touristik, Astrid Joraschky. Foto: Y. Schneider

Rurberg. Der Frühling steht vor der Tür. Somit beginnt, sobald sich die ersten Sonnenstrahlen am Himmel zeigen, auch dieses Jahr die Urlaubssaison in der Gemeinde Simmerath.

Welche Freizeitaktivitäten für Touristen angeboten werden, erklärt Astrid Joraschky, die Geschäftsführerin der Rursee-Touristik. Mit mehreren Mitarbeitern, sorgt sie für die Vermarktung der zahlreichen Hotels, Restaurants und Cafés am Rursee und den umliegenden Dörfern, organisiert Veranstaltungen und entwickelt neue Ideen, die den Standort Simmerath für Touristen attraktiver machen sollen.

Die beiden Geschäftsstellen der Rursee-Touristik befinden sich in Rurberg und Einruhr. Hier können sich Urlauber eine Ausstellung über den Nationalpark ansehen, Tickets für Veranstaltungen ergattern oder sich informieren. Die Mitarbeiter stehen ihnen das gesamte Jahr lang zu Verfügung, nicht nur in der Hauptsaison. Urlaubsandenken, wie selbstgemachter Honig und Klosterlikör aus Mariawald, sind ebenfalls im kleinen Souvenier-Shop der Rursee-Touristik zu finden.

„Von Februar bis November kommen vor allem Menschen aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden und Belgien nach Rurberg und in weitere umliegende Dörfer, um die Natur zu genießen“, sagt Joraschky. Viele Urlauber würden einen Kurzurlaub von zwei bis drei Tagen in der Eifel verbringen. In den vergangenen Jahren seien die Maifeiertage bei guten Wetterverhältnissen die beliebteste Zeit gewesen, um Urlaub zu machen. Aber auch über Pfingsten und in den Sommerferien sei der Ansturm groß.

Die Geschäftsführerin blickt optimistisch in die Zukunft und rechnet mit weiter steigenden Besucherzahlen. „Der Nationalpark Eifel bietet besonders viele Erlebnisangebote und ist daher ein beliebtes Reiseziel“, erklärt sie weiter. Vergangenes Jahr seien es fast 100.000 Touristen allein in Rurberg gewesen, die das Nationalparktor besuchten, 62.000 seien es in Heimbach, 36.000 in Gemünd, 28.000 in Höfen und 20.000 in Nideggen gewesen.

Joraschky sagt: „Wandern und Schifffahren sind die beliebtesten Aktivitäten der Touristen.“ Neben zahlreichen ausgeschilderten Wanderwegen und dem berühmten Eifelsteig, der in mehreren Etappen von Aachen bis Trier führt, gäbe es auch professionell betreute Wanderangebote. Sehr beliebt sei der Wildnis-Trail, auf dem man vier Tage lang (inklusive Übernachtungen) durch den Nationalpark wandern kann.

Die Tour startet in Höfen und endet in Hürtgenwald. Unter der Leitung eines Wanderführers lässt sich so die Vielfalt und Schönheit der Natur entdecken. Ebenfalls sehr beliebt seien die Rangertouren, die in Rurberg und Erkensruhr angeboten werden. Diese sind kostenlos und benötigen keine Anmeldung. Ein Highlight sind die Rurtal-Schlemmertouren. Sie bieten Wanderungen von Ort zu Ort auf verschiedenen Routen. Bei jedem Stopp erwartet die Wanderer ein gedeckter Tisch in den örtlichen Restaurants, um sich zu stärken und zu erholen. Die Zielgruppe dieser Angebote seien in erster Linie Senioren, aber auch Eltern mit ihren Kindern, sagt Joraschky.

Für Familien gibt es spezielle Angebote, um besonders den Kindern Unterhaltung zu bieten. „Sogar Jugendliche, die hauptsächlich in der Jugendherberge Rurberg oder im Jugendferiendorf Woffelsbach Urlaub machen, sind versorgt. Das Naturerlebnis und das Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichen zu wecken, steht im Vordergrund“, sagt die Geschäftsführerin der Rursee-Touristik. Bogenschießen, Flöße bauen und GPS-Rallyes sind mögliche Aktivitäten.

Besonders lobt sie die Rursee-Sessions, zu denen der Eifeler Pianist und Keyboarder Gero Körner seine Musikerfreunde in das Heilsteinhaus in Einruhr einlädt und mit ihnen Konzerte gibt. Die entspannte Atmosphäre und gute Musik locke immer wieder viele Gäste an. Wer gerne Fahrrad fährt, kann sich in Rurberg ein E-Bike mieten und damit trotz der hügeligen Landschaft eine Tagestour um den Rursee unternehmen.

An Bord der Schiffe der Rursee-Schiffahrt können Touristen vom Wasser aus die Landschaft genießen. Die Hauptsaison startet am 1. Mai und endet am 11. September. An der Anlegestelle in Rurberg hat man vor allem während der Hauptsaison, aber auch während der Nebensaison jeden Tag die Möglichkeit, einen entspannten Ausflug auf der „Aachen“, der „Stella Maris“, der „Eifel“ und der „Seensucht“ zu unternehmen.

Insgesamt, fasst Astrid Joraschky zusammen, seien die gesunde Luft und das Erlebnis der unberührten Natur das, was die Leute bewegt immer wieder in die Eifel zurückzukommen. „Denn sobald man Roetgen hinter sich gelassen hat, ist man in einer anderen Welt.

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