In der Hansa ist Inklusion kein Fremdwort

Von: ho
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Frisch gegründet und unter dem Dach der Hansa Gemeinschaft als neue Abteilung dabei: Die Teilnehmer der neuen Inklusions-Gruppe des Vereins sind schon jetzt mit Begeisterung dabei und erwarten ab de, 2. Juni in der Sporthalle der Sekundarschule auch nicht behinderte Sportinteressierte. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath. „Für mich ist das gelebte Inklusion“, hat Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in der Sporthalle der Sekundarschule sichtlich beeindruckt festgestellt, wo sich am Dienstag zehn Behinderte zum gemeinsamen Sporttreiben eingefunden hatten.

Sie bilden den Grundstock für eine Inklusions-Gruppe, die unter dem Dach der Hansa Gemeinschaft Simmerath seit knapp drei Wochen sportlichen Aktivitäten nachgeht. Wie die Initiatorin und Ideengeberin Sara Thelen anmerkt, soll dies allerdings nur der Anfang sein. Ab dem 2. Juni wird das Training der neuen Hansa-Abteilung für jedermann geöffnet, wozu man auf viele Interessierte hofft. Die gemeinsame sportliche Betätigung von behinderten und nicht behinderten Menschen ist also erklärtes Ziel der Gruppe.

Wie Andrea Mießen-Comuth vom Helena-Stollenwerk-Haus erläuterte, ging die Initiative zur Gründung der Inklusions-Gruppe von der Firma Mobau Thelen in Person von Sara Thelen aus. Vonseiten der Firma erfolge auch eine finanzielle Unterstützung.

Trainiert wird einmal in der Woche in der Sporthalle der Sekundarschule (dienstags von 17 bis 18 Uhr).

Zur Teilnahme von Nichtbehinderten an der wöchentlichen Trainingseinheit merkte Sara Thelen an: „Wir hoffen, das am 2. Juni weitere Interessenten hinzukommen.“ Vonseiten des Simmerather Jugendcafes wurde diesbezüglich laut Andrea Mießen-Comuth bereits Interesse signalisiert.

Mießen-Comuth hofft zudem, dass sich für das Training Mithelfende und Begleiter finden, um die qualifizierten Übungsleiter zu entlasten.

Eine Selbstverständlichkeit

Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns betonte, sei die Hansa Gemeinschaft von Beginn an in die Planungen einbezogen worden. Deren Vorsitzender Ingo Braun habe sich gerne bereiterklärt, die Inklusions-Gruppe unter das Dach des Vereins als 13. Abteilung aufzunehmen. Ingo Braun hierzu: „Das haben wir als mitgliederstärkster Verein von Simmerath selbstverständlich gerne gemacht, um auch den Behinderten ein positives Erleben durch aktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen.“ Ein geringerer Mitgliedsbeitrag für die Behinderten ist darin eingeschlossen.

Bürgermeister Hermanns merkte dazu an: „Für die Inklusions-Gruppe ist die Hansa mit ihrem breitgefächerten Angebot und ihren zahlreichen Abteilungen quasi prädestiniert.“ Die behinderten Sportler selbst sind höchst zufrieden und begeistert. „Man merkt den Teilnehmern die Freude an der Bewegung an. Zudem freuen sich alle schon auf die nächste Übungseinheit“, sagt Übungsleiterin Evelin Rochow.

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