In den Ferien kreativ werden mit der Bleiberger Fabrik

Von: hes
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Das Leiter- und Betreuungsteam der Bleiberger Fabrik freut sich auf die ersten Werkwochen in der Eifel. Vom 25. Juli bis zum 19. August können rund 100 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren eine spannende Zeit in der Jugendstätte Rursee in Schmidt erleben. Foto: Heiner Schepp

Schmidt/Nordeifel. Bereits seit 50 Jahren begeistern die musisch-kreativen Werkwochen der Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens (J-GCL) aus der Bleiberger Fabrik in Aachen Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren. Nun kommt das kreative Ferienangebot in die Eifel:

Vom 25. Juli bis zum 19. August können rund 100 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren eine spannende und kreative Ferienfreizeit in der Jugendstätte Rursee in Schmidt erleben.

In den letzten vier Wochen der NRW-Sommerferien laden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wieder bis zu 100 Kinder und Jugendlichen dazu ein, gemeinsam kreativ zu werden. „Dann kann jeder sich mindestens eine, gerne aber auch mehrere Wochen in verschiedenen Werkstätten ausprobieren“, erläutert Axel Jansen, Leiter der Jugendkunstschule in der Bleiberger Fabrik und auch Chef-Teamer der rund 30 betreuenden Ehrenamtler. Unter fachkundiger Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern stehen unter anderem Tonarbeiten, Holz- und Steinarbeiten, Bildhauerei, Stofftierwerkstatt, Puppenbau, T-Shirt-Gestaltung, Upcycling, Malen und Zeichnen, Tanz, Hörspiel, Videofilm, Theater, Batiken, Nähen und Stricken auf dem Programm.

Lagerfeuer und Kickerturnier

Auch für das Freizeitprogramm außerhalb der Werkstätten haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Werkwochen wieder ein vielfältiges Programm mit einer Fülle von Angeboten zusammengestellt. Ob Lagerfeuer oder Singabend, Nachtwanderung, Disko, Badestrand oder Kickerturnier – „hier ist für jeden etwas dabei“, erzählen die Teamer, die fast alle selbst als Kinder und jugendliche die Werkwochen erlebt und lieben gelernt haben und mittlerweile in der Ausbildung zu einem pädagogischen, sozialen oder kreativen Beruf stehen. „Wir entscheiden spontan und wetterabhängig, was wir an Ausflügen unternehmen“, erzählt Laurin Melms, einer der Teamer. Über die Werkwochen seien viele Freundschaften entstanden, und generationsübergreifend treffe man sich dann jedes jahr bei den Werkwochen wieder, auch wenn die Lebenswege sich ansonsten getrennt hätten. „Wir haben eine sehr gute Ehemaligenarbeit“, sagt Axel Jansen und spricht nicht ohne Stolz von 554 bisher durchgeführten Werkwochen.

Die 555., also die erste der Schmidter Werkwochen wird deshalb auch etwas Besonderes: In der Woche vom 25. bis 29. Juli öffnet die Werkwoche zum ersten Mal ihre Tür für Erwachsene. So können gerne auch die Eltern, Oma und Opa, Tante und Onkel oder Verwandte an der Werkwoche teilnehmen und sich vom sogenannten „Werkwochenfieber“ anstecken lassen. Erstmals ist für berufstätige Eltern auch eine Betreuung der Kinder zwischen 8.00 und 9.30 Uhr möglich. Für alle Werkwochen sind noch Plätze frei. Besonders würden die Teamer sich freuen, wenn auch Flüchtlingskinder, die in der Eifel leben, für die Werkwochen angemeldet würden.

Das idyllisch gelegene Gelände in Schmidt, am Ortsausgang an der Straße nach Heimbach, gehört seit Anfang 2014 der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg), Diözesanverband Aachen, zuvor war das Ferienwerk St. Nikolaus Köln Eigentümer.

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