In Berlin Partner für das Jugendferiendorf gesucht

Von: P. St.
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Bei der ITB in Berlin sah die Gemeinde Simmerath gute Chancen, um einen Betreiber für das geplante Jugenferiendorf in Woffelsbach zu finden. Unterstützung erhielt Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (2. v. li.) durch Sebastian Lindt, den Geschäftsführer der Rursee-Touristik, Städteregionsrat Helmut Etschenberg (li.) und Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifeltourismus GmbH. Foto: P. Stollenwerk

Berlin/Woffelsbach. Das Projekt Jugendferiendorf am Rursee in der Woffelsbacher Bucht hat die Gemeinde Simmerath per Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Auch wenn im Ort die Akzeptanz für das Projekt inzwischen gestiegen ist, muss noch weitere Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Das Feriendorf läuft unter dem Oberbegriff „Blue Spot - Hot Spot” und ist ein Interreg-Gemeinschaftsprojekt zur Profilierung des Jugendtourismus in der Eifel. Insgesamt haben sich zehn Partner zusammengeschlossen, um wasserbezogene Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und zu vermarkten.

Die Eröffnung des Projektes in Woffelsbach ist für 2013 vorgesehen. Für den Betrieb des Jugendferiendorfes mit angeschlossenem Zeltplatz sowie den Aufbau eines umfassenden jugendtouristischen Angebotes sucht die Gemeinde Simmerath aber noch einen leistungsfähigen Kooperationspartner, der Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit bekundet.

Pünktlich zur Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin hat die Gemeinde Simmerath daher noch eilends ein Faltblatt produziert, das Sebastian Lindt, der Geschäftsführer der Rursee-Touristik druckfrisch im Gepäck hatte, um es bei der Messe möglichen Interessenten vorzustellen. So suchte Lindt unter anderem den Kontakt zum Deutschen Jugendherbergswerk als einem möglichen Projektpartner.

Das barrierefreie Jugendferiendorf umfasst vier Selbstversorgerhäuser mit Sanitärbereich, ein Gemeinschaftshaus, Freiflächen für ein saisonales Zeltdorf, eine multifunktionale Plattform im See, ein Beachvolleyball- und ein Mehrzweckspielfeld, wassernahe Wege, einen Grillplatz, eine Spiel- und Parklandschaft mit Wasserspielangeboten und eine Besucheranlaufstelle. Voraussetzung ist aber wie gesagt, dass es gelingt, einen Betreiber zu finden.
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