Im Simmerather Narrenzug tapfer dem Wetter getrotzt

Von: Mira Kleine
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Die Eifeler Wichtel griffen gerne in ihre Kamellenbeutel und ließen sich den Spaß am Karneval trotz Regen und Kälte nicht nehmen. Foto: Mira Kleine

Simmerath. „Sömmerth Alaaf” hieß es am Karnevalssonntag auf der Kammerbruchstraße in Simmerath. Ab 14 Uhr begeisterte der Karnevalszug trotz anhaltendem Nieselregen die Großen und Kleinen am Straßenrand.

Bei der Startaufstellung in der Robert-Koch-Straße sorgte der Vorsitzende der KG Sonnenfunken, Thorsten Gerards, als Verantwortlicher dafür, dass alle 22 Fußgruppen, Karnevalswagen und Musikkapellen einen beeindruckenden geordneten Zug bildeten.

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir mal so ein Pech mit dem Wetter hatten”, so Sabine Haas (22), die seit vielen Jahren bei der KG Sonnenfunken mitgeht. Der Stimmung taten jedoch Nieselregen und Kälte keinen Abbruch.

Die Zuschauer standen warm eingepackt und versorgt mit ausreichend kleinen Fläschchen und feierten sich warm. Für ihr Durchhalten wurden sie mit Kamellen, die reichlich geworfen wurde, belohnt.

Als die Eifeler Zwerge, die den Karnevalszug anführten, in Sichtweite kamen, wusste jeder: „Dr´ Zoch kütt!” Zwischen Musik und Fußgruppen zog auch ein Wagen mit dem Motto „Babyboom 2009” am Simmerather Krankenhaus vorbei und wurde ebenso freudig empfangen wie die Wikinger aus Schmidt und die Sugar Babes aus dem Wilden Westen.

Die Spielmannszüge aus Simmerath, Rollesbroich und Strauch sowie die Hansa Blasmusik sorgten für die zünftigen Karnevalsarien und -märsche. Live aus einem großen Lkw-Anhänger spielte an der Simmerather Kreuzung die Show- und Swingband Melano Steckenborn.

Polizei zufrieden

Vom höchsten Wagen aus konnten Prinzessin Silvia I. und Prinz Adrian I. zufrieden den fröhlichen und kostümierten Jecken zuwinken.

„Der Simmerather Zug läuft immer geordnet ab”, so die positive Feststellung von Carl Hermann (57), der als Polizist seit 40 Jahren auch an Karneval „Dienst schiebt”.
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