Im neuen Gewerbegebiet soll auch Platz für Busse sein

Von: P. St.
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Unbedingt verbesserungsbedürftig: Die Organisation des öffentlichen Personennahverkehrs in Roetgen.

Roetgen. Die Neuregelung des ÖPNV in Roetgen ist ein großes Thema in der Kommunalpolitik. Beraten wird über Lösungsansätze in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, 18. März.

Zur Sitzung hat die Roetgener FPD-Fraktion einen Antrag eingebracht mit dem Inhalt, die geplante Erweiterung des neuen Gewerbegebietes an der Bundesstraße 258 in Fahrtrichtung Aachen für einen Rendezvous-Punkt bzw. Busbahnhof des AVV und zugleich für die Errichtung eines Kreisverkehrs an der B 258 (Einfahrt zum bestehenden Gewerbegebiet) zu nutzen.

Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Zwingmann schreibt zur Begründung: „Seit Jahren bemühen sich die Gemeindeverwaltung und der Rat, eine Lösung für die berechtigten Forderungen des AVV zu finden.“ Auf Initiative der FDP habe daher kürzlich eine Besprechung mit Teilnehmern aller Fraktionen sowie Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung und des AVV stattgefunden, bei der verschiedene Möglichkeiten des ÖPNV erörtert worden seien.

Zwingmann: „Die bisher ins Auge gefassten Örtlichkeiten erschienen den Teilnehmern entweder aus Gründen nicht ausreichend vorhandenen Geländes oder der unakzeptablen Nähe zur Wohnbebauung nicht geeignet.“

Die mehrheitlich beschlossene Erweiterung des Gewerbegebietes rechtsseitig der Bundesstraße 258 in Richtung Aachen hingegen würde den Ansprüchen an einen solchen Rendezvous-Punkt bei einer Flächenzuweisung von ca. 2200 Quadratmeter eher entsprechen.

Das Gelände des erweiterten Gewerbegebietes würde rund 7000 Quadratmeter betragen. Davon könnten 2200 Quadratmeter für den Rendezvous-Punkt unmittelbar gegenüber der Einfahrt zum bestehenden Gewerbegebiet Verwendung finden.

Durch die Lage unmittelbar an der Ravel-Route sehe man eine Steigerung der Attraktivität der Gemeinde Roetgen auf dem Gebiet des Tourismus.Es bestehe zudem die Möglichkeit, dort einen Haltepunkt für Radfahrtouristen zu etablieren.

Die zusätzliche Errichtung eines Kreisverkehrs an der Einfahrt zum Gewerbegebiet trage zur Verkehrssicherung nahe der Ortseinfahrt bei, ohne den Verkehrsfluss merkbar zu verringern, sieht Zwingmann zahlreiche Argumente, seinem Antrag zu folgen.

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