Im Jahr 2008 in Imgenbroich mehr als 20 Millionen Euro investiert

Von: hes
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Das Gelände der Firma Weiss gehört zu den größten versiegelten Flächen in Imgenbroich. Angesichts der Niederschlagsgebühr überlegt das Unternehmen deshalb, die anfallenden Wässer auf dem eigenen Grundstück zu verrieseln statt ins öffentliche Kanalnetz einzuleiten. Foto: H. Schepp

Imgenbroich. Abfall und Abwasser, Konjunkturprogramm und Arbeitsplätze - natürlich waren die aktuellen stadtpolitischen Themen auch Gesprächsstoff bei der Mitgliederversammlung der Imgenbroicher CDU vergangene Woche.

„Politische Verantwortung in Imgenbroich zu tragen, ist nicht so einfach”, sagte Ortsvorsteher Heinz Stollenwerk, der auf 40 Jahre kommunalpolitische Erfahrung im Ort zurückblicken kann. Das christdemokratische Imgenbroicher „Urgestein” bezog sich damit auf die Vereinbarkeit von Entwicklung auf der einen und Wohnen auf der anderen Seite in seinem Heimatort.

„Wir haben hier einen Investor, der uns von Zeit zu Zeit den Ort durcheinanderwirbelt”, meinte Stollenwerk, wollte die Aktivitäten der alteingesessenen Kaufmannsfamilie aber damit keineswegs negativ bewerten: „So manche Stadt beneidet uns um ein so aktives und investierfreudiges Unternehmen, hat sich doch dadurch der Komfort für die Bürger hier und für eine ganze Region erheblich verbessert”, sagte Stollenwerk.

Abwasser: Für viele teurer

In diese Kerbe schlug auch Bürgermeister Theo Steinröx, der sich daran erinnerte, „wie Eifeler Familien vor 35 Jahren einmal die Woche zum Aldi nach Aachen oder zum Allkauf (heute Real) nach Düren” hätten fahren müssen, um das Nötigste einzukaufen. „Hier hat sich Enormes getan, und dafür sind wir den politisch Verantwortlichen hier in Imgenbroich besonders dankbar”, stärkte Steinröx den Parteifreunden auch in der jüngsten Diskussion um die Gewerbeansiedlung am Lidl den Rücken.

„Imgenbroich ist unser Zentrum, unser Standort für Gewerbe und Arbeitsplätze”, meite auch die Beigeordnete Margareta Ritter und nannte eine beeindruckende Zahl: Der Konjunkturkrise zum Trotze seien „alleine 2008 von Firmen in den Imgenbroicher Gewerbegebieten über 20 Millionen Euro investiert” worden, nannte die Beigeordnete stellvertretend die Unternehmen Weiss, Krings und Breuer sowie die Fachmärkte. „Das bedeutet sichere Arbeitsplätze, und das ist das Wichtigste, was wir den Menschen in diesen schweren Zeiten bieten können”, so Ritter.
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