Im Grünental wird Imgenbroichs Tuchmachergeschichte lebendig

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Haus Grünental liegt direkt am Ruruferradweg. Foto: H. Schepp

Eifel. Im idyllisch gelegenen Haus Grünental herrscht wieder Leben, bei schönstem Sommerwetter und im Beisein vieler Freunde und Förderer hat die neue Besitzerfamilie Brania dort kürzlich ihr neues Café eröffnet.

Über einen Zeitraum von fast vier Jahren hat die aus Amsterdam kommende Familie das recht zerfallene Anwesen wieder hergerichtet und eine wunderschöne Anlaufstelle für Wanderer und Radfahrer – Haus Grünental liegt direkt am Ruruferradweg – geschaffen, die allerdings vorerst nur am Wochenende geöffnet ist. Unter den Gästen war auch Otto Drosson vom Verein für Heimatgeschichte Imgenbroich, der eine große und aufwendig gestaltete Tafel mit der Jahrhunderte alten Geschichte dieser Siedlung übergab.

Denn Grünental (früher Grünenthal) ist eine wahrhaft geschichtsträchtige Stelle im Monschauer Land. Als Siedlungsort Mitte des 17. Jahrhunderts entdeckt von den Tuchmachern, lebten hier einst bis zu 42 Menschen – Beschäftigte der Tuchproduktion und deren Familien – in diversen Gebäuden, die nun im Zuge des Denkmalschutzes rekonstruiert und in weitere Bebauung einbezogen werden sollen.

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