„Im Gehaaks“: Zeitplan wird Interessenten mitgeteilt

Von: ag
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Roetgen/Rott. Der Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken im Erschließungsgebiet „Im Gehaaks“ in Rott ist schon seit mehr als zwei Jahren möglich. Einige Bürger haben auch bereits ihr Interesse an einem Kauf dieser Grundstücke bekundet.

Die Grundstücke in diesem Gebiet, die nicht der Gemeinde gehören, sind inzwischen verkauft. Das hat die UWG-Fraktion veranlasst, zu beantragen, den Verkauf der Grundstücke bis spätestens zum 2. Oktober öffentlich bekannt zu machen und die Kaufinteressenten schriftlich in Kenntnis zu setzen. Zu dem Antrag gehört auch, Kaufverträge bis zum 15. Dezember notariell abzuschließen und bis zum 31. Januar abzuwickeln. Über diesen Antrag hatte jetzt der Rat der Gemeinde Roetgen zu entscheiden.

Die Fraktionsvorsitzende der UWG, Silvia Bourceau, erklärte, wenn mit dem Verkauf der Grundstücke erst im neuen Jahr begonnen würde, könnten die Käufer auch erst danach mit der Bauplanung beginnen. Dann könne es sein, dass die Bauherren aufgrund der angespannten Lage im Baugewerbe erst Ende des Jahres 2018 mit dem Bau beginnen könnten. „Wir würden begrüßen, wenn die Käufer den Winter sinnvoll zu Planungszwecken nutzen könnten und das lange Warten endlich ein Ende hat“, sagte Bourceau.

Personalknappheit bremst

Die Verwaltung hatte in der Sitzungsvorlage erklärt, dass die Vermarktung zwischenzeitlich vorbereitet worden sei. Allerdings sei sie „wegen anderen Projekten“ zurückgestellt worden. Grundsätzlich sei der Beginn der Vermarktung bis zum Beginn der Herbstferien vorgesehen. Allerdings sei zweifelhaft, ob ein Abschluss des Projektes in diesem Jahr erfolgen könne. Die Rückstellung der Vermarktung solle für eine Deckung des Finanzbedarfs des Jahres 2018 sorgen. Dieses Jahr bestehe kein Bedarf, der damit zu decken wäre.

Bürgermeister Jorma Klauss erläuterte in der Sitzung des Gemeinderates, dass das Projekt wegen „krasser Personalknappheit“ in der Verwaltung noch nicht umgesetzt worden sei. Die geforderten Fristen könne man zwar mit viel Mühe umsetzen, sinnvoll sei das aber nicht.

Nach einer hitzigen Diskussion konnten sich der Gemeinderat mit der Verwaltung darauf einigen, dass die Kaufinteressenten über den Zeitplan für den Verkauf der Grundstücke informiert werden, und dass die Verwaltung im Haupt- und Finanzausschuss fortlaufend über den aktuellen Stand berichtet. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Der eigentliche Antrag der UWG wurde mit 13 Gegenstimmen abgelehnt. Sechs Ratsmitglieder stimmten für den Antrag, acht enthielten sich.

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