Im Ernstfall reicht der Löschwasservorrat für eine Stunde

Letzte Aktualisierung:

Einruhr. In Einruhr fand jetzt eine Verbandsübung der Feuerwehr statt. Hieran nahmen die Löschgruppen Einruhr, Erkensruhr, Hammer/Dedenborn (Löschzug 6) und Rurberg und Woffelsbach (Löschzug 5) teil.

Angenommen wurde ein Waldbrand oberhalb von Einruhr an der Grenze zum Nationalpark im Bereich „Ruberg“ (Wanderweg Einruhr-Wollseifen). Die zuerst eintreffenden Löschgruppen aus Einruhr und Erkensruhr nahmen einen Erstangriff über Tank vor.

Die Löschgruppe Hammer/Dedenborn baute eine Wasserversorgung von zwei Fischteichen Richtung Brandstelle auf. Die Löschgruppen Rurberg und Woffelsbach bauten ein Faltbecken auf und befüllten dieses mit dem Tankinhalt der zwei Fahrzeuge, die im Pendelverkehr zwischen der Pumpstation und einem Hydranten oberhalb des Hotel Sonnenhof Wasser heranschafften. Mittels Tragkraftspritze wurde das Wasser bis zu den Fischteichen gepumpt. So konnten 800 Liter Wasser pro Minute an der Brandstelle eingesetzt werden.

Bei der anschließenden Manöverkritik zeigte sich Einsatzleiter Gerd Hüpgen mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Im Ernstfall würde der Löschwasservorrat für knapp eine Stunde ausreichen. In dieser Zeit müsste dann eine feste Leitung vom Obersee her gelegt werden oder mit einer entsprechenden Anzahl von Tanklöschfahrzeugen das benötigte Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht werden. An der Verbandsübung nahmen etwa 40 Einsatzkräfte teil.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert