Im Derby ist der TV Konzen gerne Außenseiter

Von: kk
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In dieser Situation kann sich FC-Spielmacher Tom Moosmayer gegen den Kellersberger Dennis Hermanns durchsetzen. Sein Kollege Admir Terzic beobachtet die Szene, jedoch wussten am Ende beide FC-Exprofis, dass ein 1:1 im Topspiel zu wenig war. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Das Nordeifelderby, TV Konzen gegen FC Roetgen, dürfte für beide Mannschaften der letzte Saisonhöhepunkt sein. Die meisten Kenner der Liga hatten damit gerechnet, dass der FC Roetgen die Liga nach oben verlässt und es in der Aachener A-Liga in der nächsten Saison kein Eifelderby mehr gibt.

Nach sechs Spielen nach der Winterpause sind die Schwarz-Roten aber auf dem Boden der Tatsachen angekommen und ganz unsanft gelandet. Von 18 möglichen Punkten nach der Winterpause gingen nur sieben auf das Konto des FC. Das sind viel zu wenig um Spitzenreiter SC Kellersberg in Gefahr zu bringen.

Selbst der Umweg über die Quotientenregelung erscheint beinah schon unrealistisch, denn selbst wenn die Schwarz-Roten alle neun noch ausstehenden Spiele gewinnen würden, dann würden sie einen Quotienten von 2,166 erreichen, der aber wahrscheinlich nicht zum Aufstieg reichen wird. „Wir haben an den letzten drei Spieltagen nur einen von neun Punkten geholt, das hat uns natürlich zurückgeworfen“, ärgert FC Trainer Frank Küntzeler sich über die liegengelassenen Zähler.

Um nach der Durststrecke die Saison noch halbwegs hinzubiegen, müssen nun Siege her, wobei der Trainer vor dem Derby die Favoritenrolle nicht annimmt. „Das ist ein besonderes Spiel, das für uns wieder ganz schwer wird. Unser Gegner wird über sich hinauswachsen und uns alles abverlangen.“

Saisonziel des TV Konzen war eine Platzierung um Rang sechs. Den kann man zwar nach 20 Spieltagen vorweisen, jedoch ist Trainer Georg Bauer mit den spielerischen Leistungen nicht immer zufrieden, und er hält auch die Platzierung für „trügerisch“, denn je nach Ausgang der Nachholspiele im Tabellenkeller, ist man von dem auch nur fünf/sechs Punkte entfernt.

Beim torlosen Remis am vergangenen Spieltag gegen den SC Lichtenbusch bevorzugte der Coach die defensivere Variante. Auf die wird er wahrscheinlich auch gegen die Roetgener zurückgreifen, denn er kokettiert wenige Tage vor dem Derby am liebsten mit der Außenseiterrolle: „Wenn man die einzelnen Spieler der beiden Vereine vergleicht, sieht man, dass es ein ungleiches Duell ist, in das die Roetgener als klarer Favorit gehen.“

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