Im Boden steckt keine Gefahr mehr für die Kinder

Von: ess
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Der Boden, auf dem die neue Ki
Der Boden, auf dem die neue Kita in Roetgen errichtet wird, ist inzwischen völlig frei von Altlasten. Foto: Ernst Schneiders

Roetgen. „Das Grundstück ist jetzt frei von Altlasten und alten Auffüllungen”, zitierte Katrin Hoppe von der Städteregion vor dem Bauausschuss der Gemeinde Roetgen aus dem Gutachten, in welchem die Ergebnisse der neuerlichen Bodenproben erläutert sind. Einziger Kritikpunkt aus dem Ausschuss: Diese Präsentation kommt im Prinzip zu spät, denn die Baustelle schreitet rasch voran, die Bauleute sind bereits beim Obergeschoss angelangt.

UWG-Fraktionsvorsitzende Silvia Bourceau: „Das Pferd ist von hinten aufgezäumt worden. Jeder konnte dier Arbeiten an der Baustelle sehen, aber keiner wusste, was denn nun mit der Bodenbelastung ist.”

Bereits in einem Gutachten aus dem Jahr 2006 war zu lesen, dass der Boden des ehemaligen Bauhofs auf einer Tiefe von 30 Zentimetern bis stellenweise 1,5 Meter verunreinigt war mit Teerresten, Schwermetallen, Asche und Kohlenwasserstoffen. Doch darauf wollte sich die Städteregion als Bauherrin fünf Jahre später nicht verlassen und zog erneut Proben.

Um Abhilfe zu schaffen, wurden ungefähr 2200 Tonnen kontaminiertes Erdreich ausgebaggert und fachgerecht entsorgt. Die jüngsten Bodenproben an exakt denselben Stellen aus diesem Sommer führten dann zur völligen Entwarnung. Katrin Hoppe: „Die Städteregion hat alles Erforderliche getan und Vorsorge weit über die Forderungen des Gutachtens hinaus getroffen, damit für die Kinder keine Gefahr besteht.”

In Nähe der Hauptstraße , schräg gegenüber der Privatschule Conventz, entsteht eine viergruppige integrative Kindertagesstätte in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt. Das Raumangebot für jede Gruppe ist großzügig. Zu jeder Einheit gehören eigene Sanitätbereiche mit Wickelplätzen. Alle Einrichtungen der integrativen Gruppe sind selbstredend barrierefrei. Es gibt einen Mehrzweckraum/Gymnastikhalle, eine Küche, einem Raum für pädagogische und therapeutische Beratung und vieles mehr.

Auf dem Außengelände sind pro Gruppe 300 Quadratmeter Spielfläche vorgesehen, so dass insgesamt 1200 Quadratmeter angeboten werden. Von den sechs Stellplätzen ist einer behindertengerecht. Hinzu kommen zehn Fahrradständer.

Spätestens zum Beginn des Kindergartenjahres 2012/13 soll die Kita bezugsfertig sein, auch wenn die Bauleute den Umzugstermin „viel früher” prognostiziert haben sollen. Dort entstehe etwas, „auf das wir uns alle freuen sollten”, so Katrin Hoppe, und so freuten sich die Politiker im Bauausschuss denn auch. Alle.
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