IGA: Städteregion legt den Rückwärtsgang ein

Von: mg
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Aachen. Die Städteregion Aachen zieht ihre Bewerbung um die Ausrichtung der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) im Jahr 2017 zurück. Das haben Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Helmut Etschenberg und die Spitzen der schwarz-grünen Koalitionen in Stadt und Städteregion am Dienstag verkündet.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war der Rückzug der Stadt Aachen. Als Gründe nannte OB Philipp die schwierige Haushaltslage, die fehlende Aussicht auf zusätzliche Fördergelder sowie das starre Vertragskorsett, das der Veranstalter der IGA, die Deutsche Bundesgartenbau-Gesellschaft (DBG), vorschriebe. Alleine für die Veranstaltung der Gartenbauausstellung hätte sich die Städteregion zu Investitionen von 45,7 Millionen Euro verpflichten müssen. Somit bleibt Berlin einziger Bewerber um die Ausrichtung der IGA 2017.

Stadt und Städteregion wollen zentrale Projekte ihrer IGA-Bewerbung nun in eigener Regie vorantreiben. An erster Stelle stehen die Umfeld-Entwicklung für den RWTH-Campus und die Weiterentwicklung zu einer grenzüberschreitenden Modellregion im Klimaschutz.
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