IG Schwimmbad soll ihre Behauptungen beweisen

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Initiative „Pro Vennbad” und Interessengemeinschaft Schwimmbad sind nicht in allen Fragen einer Meinung.

Nordeifel. Die Monschauer Initiative „Pro Vennbad” möchte Klarheit haben, nachdem die IG Schwimmbad Nordeifel der Monschauer Initiative, die sich für den jetzigen Schwimmhallenstandort einsetzt, vorgeworfen hat, „dass viele Aussagen nicht stimmen”.

Dem widerspricht die Initiative „Pro Vennbad” ausdrücklich: „Wir stehen zu allen unseren Aussagen. Von den vielen Aussagen, die angeblich nicht stimmen, hat sich die IG Schwimmbad aber nur mit zwei Punkten inhaltlich auseinandergesetzt,” heißt in einer am Dienstag eingegangenen Stellungnahme.

„Ein Punkt wurde falsch verstanden, denn wir haben in keiner Weise eine Aussage darüber getroffen, welche Schüler zur Zeit mit dem Bus fahren und welche nicht. Wir haben darüber gesprochen, dass es ein Standortvorteil - gerade auch für die Zukunft - ist, wenn eine Schwimmhalle an einem Standort steht, der für alle Schulen fußläufig in angemessener Zeit zu erreichen ist,” stellte die Initiative klar. Unstrittig sei aber, dass bei einem anderen Standort die Realschüler in jedem Fall zusätzlich befördert werden müssten - und das auf Kosten der Stadt Monschau, die dann auch diese zusätzlichen Kosten der Schüler aus anderen Kommunen Jahr für Jahr übernehmen müsste.

Zudem bezeichnet die Initiative „Pro Vennbad” die touristische Anbindung an die Altstadt Monschau als „sehr wichtig”. Dies sei auch von beiden Monschauern Herbergsvätern unterstrichen worden. Einen anderen Punkt aber bezeichnet die Initiative als noch wichtiger: Die IG Schwimmbad behaupte, dass die Fördergelder der Bezirksregierung auch für einen anderen Standort umgewidmet werden könnten. Gleiches gelte für die kapitalisierten Zuschüsse der Städteregion.

„Diese Erkenntnisse liegen uns so nicht vor. Im Gegenteil, wir haben ganz andere, gegenteilige Informationen. Wer hat nun Recht?”, fragt man sich. Daher ergeht die Bitte an die IG Schwimmbad: „Butter bei die Fische! Bitte sagen Sie uns und der Monschauer Öffentlichkeit, mit wem Sie dies bei der Bezirksregierung und bei der Städteregion abgeklärt haben? Wer eine solche Behauptung aufstellt, die den Aussagen der Stadt Monschau widersprechen, sollte sie auch untermauern können. Wir haben jedenfalls die Sorge, dass es nachher noch dazu kommen könnte, dass Monschau am Ende ganz ohne Schwimmhalle dasteht.”
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