Huppenbroicher Spielplatzfest ist ein Sommerhit

Von: M. S.
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Zwei Formationen der Tanzkompanie „Dash“ erfreuten Veranstalter und Gäste des traditionsreichen Huppenbroicher Spielplatzfestes mit temperamentvollen Kostproben ihres aktuellen Repertoires. Foto: Manfred Schmitz

Huppenbroich. Das von allen Huppenbroicher Ortsvereinen initiierte und inzwischen jährlich ausgerichtete Spielplatzfest auf dem Außengelände der ehemaligen Schule wurde Anfang der 1970er Jahre ins Leben gerufen und 2005, nach längerer Passivitätsphase, wiederbelebt.

Seither gedieh die populäre Freiluftveranstaltung zum Ende der Sommersaison zum ausgesprochenen Hit auf der dörflichen Beliebtheitsskala – und das auch bei Huppenbroicher Nachbarn.

Meisterliche Tänzerinnen

Gab es im vergangenen Jahr anregend-geselligen Bauchtanz für Groß und Klein, so zeigte diesmal die Imgenbroicher Tanzschule „Dash“ (Dance&Show) ihre imposante und unterhaltsame Vorstellung. Zwei Formationen von insgesamt sechs Dash-Aufgeboten – sieben- bis neunjährige Mädchen und Jungen sowie die zehn- bis zwölfjährigen Ensemblemitglieder – gaben dem Publikum auf dem einstigen Schulhofrasen eindrucksvolle Kostproben ihres einstudierten Repertoires. Die neunköpfigen Riegen werden von der Konzener Tanztrainerin Lisa Thomas choreografisch betreut. Und das, berichtet Fest-Mitorganisator Jens Wunderlich, „mit meisterlichem Erfolg! Die Jüngsten wurden auf Anhieb Westdeutscher Meister und sind nun, wie alle Dash–Teams, für das Deutsche Championat qualifiziert. Die Titelkämpfe werden im November in Ludwigshafen ausgetragen. Ein halbes Dutzend Huppenbroicher Tänzerinnen befinden sich in Dash–Reihen.

Die Moderation der temperamentvollen, grazilen Darbietungen lag bei Dana Wunderlich. Sie leitete spontan einen Tanz-Workshop ein, zu dem sich Alt und Jung einfanden, um nach dem Vorbild großer Tanzkompanien zu fetzigen Rhythmen synchron ästhetische und höchst temperamentvolle Bilder aus quicklebendigen Akteuren zu bauen.

Neben den athletischen Tanzfiguren vergaßen die anwesenden Jungen und Mädchen auch nicht das üppige Angebot an Spaß und gemeinschaftlichen Aktivitäten, sie nutzten es fleißig. Kletterwand, Turn– und Gymnastikgeräte, mehrere Trampoline fanden reichlich Zuspruch bewegungsfreudiger Kinder, ein ihre Phantasie anregender Sandkasten verlockte Baggerfahrer und Architekten in spe zum Bau kreativer Projekte.

Traditionsgemäß und selbstredend kamen auch Gaumenfreuden nicht zu kurz. Die größte Freude des Tages für alle Veranstalter und Gäste aber war, dass Petrus, nach nächtlichen Regengüssen über der Eifel, dem Spielplatzfest seinen Segen in Form von Abstinenz in Nässe spendete.

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