Hundesteuer in Roetgen zieht 2013 kräftig an

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Roetgener Hundehalter müssen sich ab dem 1. Januar 2013 darauf einstellen, dass sie deutlich mehr für die Haltung eines Hundes bezahlen müssen.

Die Gemeinderat beschloss jetzt gegen die Stimmen der FDP-Fraktion eine Erhöhung der Jahressteuer von bisher 72 Euro auf jetzt 84 Euro für einen Hund. Dies entspricht einer Steigerung um rund 16 Prozent.

Kritik von den Befürwortern gab es an der Haltung der FDP. Silvia Bourceau (UWG) äußerte Unverständnis, habe man sich doch vor einem Jahr darüber verständigt, dass für 2013 eine Erhöhung erfolgen solle. „Und jetzt scheren Sie einfach aus.”

Ronald Borning (CDU) erinnerte daran, dass Roetgen innerhalb der Städteregion derzeit die niedrigsten Sätze bei der Hundesteuer erhebe.

Diese Argumente aber will Franz-Josef Zwingmann (FDP) nicht gelten lassen, wie er in einer Erklärung erläutert. Die FDP sei keine Steuertreiber-Partei. Man habe vor einem Jahr angesichts des oft als sehr störend empfundenen Hundekots in Roetgen für die Einführung dieser Steuer gestimmt, um mit den Einnahmen „Hundekotbeseitigungstüten und -Automaten” aufzustellen.

„Unbegründete Steuererhöhungen” aber lehnten die Liberalen ab. Der Hinweis auf den untersten Rang im Vergleich zu den übrigen Städteregionskommunen sei kein zugkräftiges Argument.

Die UWG habe sich „nicht gerade als Partei der kritischen Bürger” dargestellt.



















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