Hundehaltern droht Ärger wegen Steuerhinterziehung

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Simmerath. In den vergangenen Monaten wurden der Gemeinde Simmerath vermehrt nach Beschwerden aus der Bürgerschaft Hundehalter mitgeteilt, die ihren Hund nicht ordnungsgemäß zur Steuer angemeldet haben.

Daher hat die Gemeindeverwaltung nun nochmals ausdrücklich auf die Satzungsbestimmungen zur Meldung eines Hundes hingewiesen.

Eine Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann zusätzlich zu der rückwirkenden Veranlagung mit einer Geldbuße geahndet werden. Wer bereits einen Hund besitzt und es bislang versäumt hat, ihn zur Hundesteuer anzumelden, bekommt nun von der Gemeinde die Möglichkeit, die Anmeldung des Hundes bis spätestens zum 15. Oktober nachzuholen. Auf eine rückwirkende Veranlagung (vier Jahre rückwirkend plus das laufende Jahr) wird dann verzichtet.

Alle künftigen Hundehalter sind gehalten, die Anmeldung zur Hundesteuer entsprechend Paragraph 8 der Hundesteuersatzung der Gemeinde Simmerath innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme vorzunehmen.

Zu beachten ist, dass sich die Steuerpflicht auch auf Hunde erstreckt, die über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten in Pflege, Verwahrung, auf Probe oder zum Anlernen gehalten werden. Ein Anmeldeformular erhält man im Rathaus oder finden es auf der Homepage der Gemeinde unter www.simmerath.de/Rathaus/Bürgerportal. Es wird darauf hingewiesen, dass die Gemeinde demnächst wieder eine Überprüfung der im Gemeindegebiet gehaltenen Hunde durchführen wird.

Außerdem weist die Gemeinde darauf hin, dass sich immer mehr Bürger über die Verschmutzung von Fußgängerbereichen, Grünanlagen, Kinder- und Bolzplätzen unter anderem durch Hundekot beklagen. „Hierdurch wird nicht nur die Umwelt unnötig belastet, sondern es können auch gesundheitliche Gefährdungen, insbesondere von Kindern und älteren Personen, nicht ausgeschlossen werden“, schreibt die Verwaltung und richtet die Bitte an alle Hundefreunde und -freundinnen: „Nehmen Sie Rücksicht und achten Sie darauf, dass Ihr Hund sein ‚Geschäft‘ nur dort verrichtet, wo dies ohne Belästigung und Gefährdung möglich ist. Sollte Ihr Hund trotzdem einmal eine Verunreinigung außerhalb des privaten Bereichs verursacht haben, sind Sie als Hundehalter(in) verpflichtet, für die Beseitigung und ordnungsgemäße Entsorgung der Verschmutzung zu sorgen.“

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