Simmerath - Hunde aus dem Selfkant machen das Rennen

Hunde aus dem Selfkant machen das Rennen

Von: M. S.
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Die Schäferhunde schützt bei der Siegerehrung ein dichtes Fell vor dem Regen, die Leistungsrichter ein Schirm und wetterfeste Kleidung alle Pokalkämpfer. Foto: Manfred Schmitz

Simmerath. Bei diesem Wetter hätte man eigentlich keinen Hund vor die Tür gejagt, aber beim „Josef-Offermann-Gedächtnis-Pokalkampf“ für Hunde im Schutzund Fährtendienst spielte der Regen eigentlich nur eine untergeordnete Rolle.

Auf der Witzerather Platzanlageveranstaltet die Ortsgruppe Simmerath im Verein für Deutsche Schäferhunde) alljährlich ein Turnier zum Gedenken an ihren verstorbenen Gönner Josef Offermann. Die diesmal gestellten Aufgaben enthielten im Detail recht anspruchsvolle Prüfungen. Und Leistungsrichter Lajos Földvari (Kerpen) erfüllte trotz Wasserschlacht auf dem Rasen eine angenehme Pflicht; er vergab an die Kandidaten überwiegend Bestnoten.

Der Verein für Deutsche Schäferhunde hat bundesweit über 60 000 Mitglieder und unterhält 2000 Ortsgruppen. Die Simmerather Sparte hat derzeit 31 Mitglieder.

Neun Mannschaften bewarben sich um den Titel „Bester Begleithund“. 60 Punkte waren maximal zu ergattern. Am Ende entschieden Bruchteile über Sieg und Platz. Hauchdünn hatten der Rüde Aiko und seine ohne Ortsgruppe startende Halterin Uli Eller-Riedel die Spürnase vorn und erzielten 55 Punkte. Gleich drei Duos landeten mit 53 Zählern auf Rang zwei: Guido Lannott mit Boney, Anke Krings, Stolberg, mit Ninja und Sabine Geuenich, Stolberg, mit Emma.

25 Duos bewarben sich um Pokale und Naturalien im Ringen der Mannschaftswettbewerbe. Wie im Vorjahr wurden die spannenden Duelle zum Triumph für die vier angetretenen Teams aus Tüddern (Selfkant). Dieser Ort gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg vorübergehend zum Königreich der Niederlande; folglich waren alle Mannschaften in Simmerath holländisch besetzt („Ob Deutsche oder Niederländer, wir sind Selfkänter und seit eh und je gute Nachbarn“).

Und selbst bei überragenden Siegen der Gäste hörte die Freundschaft zu den übrigen Pokalaspiranten nicht auf. Es gewann das Doppel Tüddern II mit Gerrie Bosch/Frits Badjou (Janice, Gasco) mit 182 von 200 möglichen Punkten. Zweiter wurde Tüddern I mit Bosch/Badjou (Gasco/Janice, 180). Dritte: Tüddern IV: Henk Falice/Marianne Vermeulen, (Kyra und Kayko, 178 Punkte).

Auf die folgende Plätze kamen: Tüddern III, Höfen, Simmerath und Würselen.

Ortsgruppenvorsitzender Reiner Krause dankte in einem Grußwort den Aktiven, Gästen und, vor allem, den Landwirtschaftsbetrieben Graff, Breuer, Stollenwerk, Wirtz, Beuel, Berners, Roeben und Stramp „für deren großzügige Überlassung von Gelände zum Abhalten unserer Übungen mit Rettungs- und Fährtenhunden“.

Zu guter Letzt kündigte Krause an, dass die Simmerather Schäferhundefreunde auf dem Monschauer Wirtschaftstag in Imgenbroich mit einem Informationsstand vertreten seien.

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