Vossenack - Hürtgenwalder Vier-Stunden-Rennen führt auf wunderbare Trails

Hürtgenwalder Vier-Stunden-Rennen führt auf wunderbare Trails

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Alles vorbereitet für das besondere Mountainbike-Event: Um 13 Uhr startet das Hauptrennen des Hürtgenwalder Vier-Stunden-Rennens. Die Kinder treten schon ab 10 Uhr in die Pedale. Foto: Reinhard Ganser

Vossenack. Das 4. Hürtgenwalder 4-Stunden Rennen findet am Samstag, 16. September, mit Start am Franziskus-Gymnasium in Vossenack (Franziskusweg 1) statt. Nach den ersten drei Durchgängen zeichnet sich auch dieses Mal eine hohe Beteiligung von Fahrern aus der Region und dem benachbarten Ausland ab.

Neben schnellen Abfahrten und steilen Anstiegen besteht die Strecke aus wunderbaren Trails, die für jeden Fahrertypen und jeden Anspruch etwas bieten. Dabei ist es möglich, die vier Stunden sowohl als Einzel-, Zweier- oder auch Vierer-Team zu bewältigen. Die Zusammenlegung von Wechselzone und Start-Ziel-Bereich hat sich bereits im vergangenen Jahr bewährt.

So können die Zuschauer die Fahrer nicht nur mehrfach auf der Strecke sehen, sondern sind auch in der Wechselzone unmittelbar bei den Fahrern, der Moderation und Cafeteria. Zwischenergebnisse werden live aufgeschaltet, so dass jederzeit einsehbar ist, wer in Führung liegt und die schnellsten Rundenzeiten fährt.

Auch in diesem Jahr wird es spannend. So haben sich zahlreiche hochkarätige Fahrer wie Robert Mennen angemeldet. Der ehemalige deutsche Meister im MTB-Marathon und Gewinner der Tour de France der Mountainbiker, des „ABSA Cape Epic“, wird auch dieses Jahr am Start sein.

Für Mennen ist trotz des großen Angebots an MTB-Marathon-Veranstaltungen klar, dass er erneut startet, denn eine vergleichbare Marathon-Strecke gibt es für ihn nicht. Sie sei abwechslungsreich, mit einem saftigen Anstieg und schönen Abfahrten. Insbesondere, dass es keinen Asphalt auf der Strecke gebe, sei für ihn ein Alleinstellungsmerkmal unter allen deutschen Marathons.

Für die Kinder geht es im „Fette-Reifen-Rennen“ ab 10 Uhr in verschiedenen Altersklassen auf die modifizierte Rennstrecke. Starten dürfen alle Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren, die ein Fahrrad mit Reifen haben, deren Breite drei Zentimeter nicht unterschreitet. Auf alle Kinder warten Sachpreise. Gestartet und betreut wird das Rennen von Robert Mennen, was die Kinder noch zusätzlich motivieren wird.

Das Hauptrennen startet um 13 Uhr. Nachdem das Fahrerfeld sich am ersten Anstieg sortieren wird, bevor es auf dem ersten Singletrail um die Positionen geht, folgt der erst letztes Jahr hinzugefügte Streckenabschnitt: Es geht auf einem Singletrail mit leichtem Gefälle am Hang durch Buchen- und Nadelwälder.

Der folgende, technische Anstieg mündet in einen weiteren Trail, der leicht ansteigend für eine kurze Verschnaufpause sorgt. Die dann folgende, flowige Abfahrt wird jedes Biker-Herz höher schlagen lassen: Mit viel Schwung geht es durch Buchenwälder bis fast vor die nächste Rampe: Der berühmte Wiesenanstieg mit Ausflug auf den Mountainbike-Park Hürtgenwald.

Bis zur Wechselzone ist es nun wahrer MTB-Sport: Steil, technisch und anspruchsvoll um dann von den Zuschauern ins Ziel gepusht zu werden. Laut Mennen ist es wichtig, sich auf dem Rundkurs die Kräfte richtig einzuteilen. Da das Renn-Format aber die Option lässt, auch in Zweier- oder Vierer-Teams an den Start zu gehen, ist es einem breiten Fahrerfeld möglich, teilzunehmen, auch wenn diese normalerweise von einer Dauer von vier Stunden abgeschreckt würden.

„Die Atmosphäre ist durch den Team-Charakter einzigartig. Mir hat es im letzten Jahr viel Freude bereitet, durch die ‚Boxengasse‘ zu fahren, in der alle Fahrer und Betreuer stehen. Wenn man das Rennen als Team bestreitet ist es halt noch mal eine ganz andere Gaudi“, erläutert Mennen, der im Übrigen in der Jugendabteilung des BSV groß geworden ist und über all die Profi-Jahre den Verein nie verlassen hat.

Er wolle mit seinem Start auch zeigen, dass die Strecke für Profi und Jedermann eine Herausforderung ist, da durch die Teams und Wechsel das Rennen schnell und spannend gehalten wird. „Egal, ob man nur zum Spaß oder voller Ehrgeiz am Start steht: Einige Teams hatten letztes Jahr viel zu lachen, und das Wichtigste ist, das man am Ende mit einem Grinsen nach Hause fährt“, sagt Mennen.

Genau darauf freuen sich auch alle Beteiligten. Getränke und Kuchen gibt es wie gewohnt zum kleinen Geld, denn auch das Zuschauen und Mitfiebern kostet Körner. Organisiert und durchgeführt wird das alles mit Hilfe der Mitglieder und Helfern aus befreundeten Vereinen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage und in der dortigen Ausschreibung zu finden. Hier finden sich auch Informationen zu weiteren Vereinsevents und zur Förderung in der Jugendarbeit.

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