Hubert Roder ist neuer Simmerather Gemeindeschützenkönig

Von: M.S./ani
Letzte Aktualisierung:
9983495.jpg
Da ließen die Mitkonkurrenten ihn hochleben und hoben ihn auf ihre Schultern: Hubert Roder, Simmeraths neuer Gemeindeschützenkönig, lässt sich feiern. Foto: Hoffmann
9983498.jpg
Beim 38. Gemeindeschützenfest wurde Hannah Wilden aus Rollesbroich neue Gemeinde-Schülerprinzessin und Norman Bonnè aus Kesternich neuer Gemeindeprinz. Erster Gratulant war der Gemeindeverbandsvorsitzende der Simmerather Schützenbruderschaften, Edwin Lutterbach (r.). Foto: Hoffmann

Simmerath. Nach insgesamt 168 Schüssen hatten die sieben Simmerather Schützenvereine am Samstag beim 38. Gemeindeschützenfest, das in diesem Jahr von der St. Johannes Schützenbruderschaft des Zentralortes Simmerath ausgerichtet wurde, die unbestrittenen Majestäten von Simmerath ermittelt.

Auf der frisch gemähten Grünfläche hinter der Kirche wurde unter großem Jubel der anwesenden Schützen Hubert Roder von der St. Hubertus Schützenbruderschaft aus Kesternich neuer Gemeindeschützenkönig. Damit geht der Titel erneut nach Kesternich. Mit dem 47. Schuss holte Roder im Kampf mit seinen sechs Konkurrenten den bis dahin arg „gerupften“ Holzvogel von der Stange. Da ließen sich die anderen Mitstreiter nicht lumpen und hoben den neuen Gemeindekönig nebst doppelläufigem Kleinkalibergewehr voller Anerkennung spontan auf ihre Schultern.

Unter Leitung des Gemeindeverbandsvorsitzenden der Simmerather Schützenbruderschaften, Edwin Lutterbach, war das Vogelschießen pünktlich mit dem Wettstreit der Schülerprinzessinnen eröffnet worden. Hier hatte schließlich Hannah Wilden aus Rollesbroich (St. Josef Schützen) das sicherste Händchen. Mit dem 31. Schuss holte sie den Holzvogel von der Stange und wurde neue Gemeindeschülerprinzessin.

Hart wurde danach um den Titel des Gemeindeprinzen gerungen. 90 Schuss waren hier erforderlich, bis der neue Ehrenträger feststand. Jungschützenprinz Norman Bonnè aus Kesternich war schließlich der Glückliche, der sich nun bis zum nächsten Jahr mit diesen Meriten schmücken darf.

Spannender Wettkampf

Das Königsvogelschießen war dann ohne Zweifel der Höhepunkt des Tages. Nachdem der amtierende Gemeindekönig Heinz Simons aus Kesternich den Ehrenschuss abgegeben hatte, entbrannte ein spannender Wettkampf mit dem doppelläufigen Kleinkalibergewehr. Dabei wurde der Holzvogel mit und mit in seine Einzelteile zerlegt. Elisabeth Drescher aus Lammersdorf machte im dritten Durchgang hiermit den Auftakt, als sie den Kopf der Trophäe vom Rumpf trennte. Kurz vor 18 Uhr ergriff dann Hubert Roder die knallgewaltige Doppelbüchse und holte mit gezieltem Schuss die „Restbestände“ des Holzvogels von der Stange.

Die abendlichen Feierlichkeiten im Saal Wilden hatten mit einer Eucharistiefeier in St. Johannes, zelebriert von GdG-Pfarrer Michael Stoffels, begonnen. Mit klingendem Spiel und priesterlichem Segen zogen die Teilnehmer dann in den Festsaal. Hier begrüßte Bruno Wilden, Brudermeister der gastgebenden Simmerather St.-Johannes-Bruderschaft, die farbenfrohe Gesellschaft. Er hieß in deren Mitte die neuen Majestäten wie auch den nun scheidenden Gemeindekönig 2014, Heinz Siemons (Kesternich), willkommen und den Schirmherr des Gemeindeschützenfestes, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Bruno Wilden dankte Pastor Stoffels „für den herrlichen Gottesdienst, zu dessen Gelingen auch der Kirchenchor Sankt Johannes ein Gutteil beitrug“.

Die Ehrung erfolgreicher Schützen krönte das Abendprogramm. Es fand mit dem Ehrentanz der frisch gekürten Regenten Hubert und Ingrid Roder noch lange nicht seinen Abschluss. Bezirks-Schießmeister Frank Peters zeichnete Jörg Wepper mit dem Ehrenkreuz in Bronze aus. Bezirks-Brudermeister Kurt Bongard, Dedenborn, nahm auf Vorstandsantrag der Johannes-Bruderschaft die Verleihung des Silbernen Verdienstkreuzes an Anne Breuer, Margot Bengel und Karl Haas vor. Den Hohen Bruderschafts-Orden werden Udo Kogel und Hans Bengel in Empfang nehmen. Ein Anerkennungspräsent erhielt Wolfgang Breuer für sein stetes Engagement um Hege und Wartung des Schießstandes.

Großen Anteil nahm die Öffentlichkeit am Sonntagnachmittag am Gemeindeschützenfest, als der stattliche Festzug durch Simmeraths belebte Straßen zog und beim zeitgleich stattfindenden Kraremanns-Tag für einen zusätzlich Farbtupfer sorgte und die Besucher im Dauerregen erstaunt die Köpfe heben ließ.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert