Hotelprojekt am Bahnhof hat weitere Hürde genommen

Von: ag
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„Wir haben von der belgischen Bahn den Zuschlag für den Kauf des Geländes erhalten und gehen davon aus, den Vertrag im Oktober unterzeichnen zu können“, sagt Francois Szabo. Foto: A. Gabbert

Monschau. Das Hotelprojekt am ehemaligen Bahnhof in Monschau hat eine weitere Hürde genommen, nachdem es in der Vergangenheit einige bürokratische Probleme unter anderem mit der Eigentümerin, der belgischen Bahn, gegeben hatte.

„Wir haben von der belgischen Bahn den Zuschlag für den Kauf des Geländes erhalten und gehen davon aus, den Vertrag im Oktober unterzeichnen zu können“, sagt Francois Szabo, der Ende der 1980er-Jahre auch das Carat-Hotel an der Laufenstraße mit auf den Weg brachte und jetzt im Auftrag einer Investoren- und Managementgesellschaft das Hotelprojekt entwickeln möchte.

Bei der zuständigen Baubehörde der Provinz Lüttich habe man das Projekt bereits vorgestellt und es sei wohlwollend aufgenommen worden. „Feinheiten müssen noch besprochen werden, aber die Behörden haben signalisiert, die Genehmigung zu erteilen“, sagt Szabo. Der 62-Jährige geht davon aus, dass die Kommune Waimes, auf deren Gebiet sich das ehemalige Bahnhofsgelände befindet, ebenfalls ihr Einverständnis erteilen wird. Auch die Stadt Monschau werde man informieren und dort die Pläne für das Hotel vorstellen, sagt Szabo.

Das geplante Hotelgebäude der Zwei-Sterne-Kategorie mit 80 Zimmern und 180 Betten soll in Fahrtrichtung Kalterherberg auf der rechten Seite des Vennbahnradweges entstehen. Ein circa 150 Quadratmeter großer Konferenzraum soll Platz für künstlerische Präsentationen, Ausstellungen und Seminare bieten. Geplant ist auch ein Restaurant mit einem einfachen Speiseangebot und 100 Sitzplätzen sowie einer Terrasse mit 80 Sitzplätzen. Die geplanten Pkw-Stellplätze wurden inzwischen von 96 auf 123 aufgestockt. Außerdem sind 20 Parkplätze mit Elektro- und Wasseranschlüssen für Wohnmobile sowie 15 Parkplätze für Reisebusse geben.

Auf der gegenüberliegenden Seite will Uwe Kolke, der Inhaber von Eifelrad im Himo in Imgenbroich, in einem zweigeschossigen Gebäude mit einer Grundfläche von rund 200 Quadratmetern einen Fahrradverkauf und –verleih einrichten. Der Kaufvertrag für dieses Gelände sei inzwischen unterschrieben, sagt Szabo.

In den ersten Planungen ging Szabo von einer Investition in Höhe von 3,7 Millionen Euro aus. Zwischenzeitlich wuchs die Summe auf über 5 Millionen Euro. Inzwischen geht Szabo von einer Investition in Höhe von 6,4 Millionen Euro aus. Als Gründe nennt Szabo, dass man das Gelände kaufen statt pachten werde und eine umfangreichere Gestaltung des Projektes, etwa mit Blick auf die Pkw-Parkplätze.

20 bis 25 Arbeitsplätze

Gesucht werden noch weitere Investoren, einige seien aufgrund der Verzögerungen, die sich beim Kauf des Geländes ergaben wieder abgesprungen. „Wir sind Gott sei Dank nicht bei Stunde null, suchen aber noch weitere Investoren“, sagt Szabo. Er geht davon aus, bis zum Ende des Jahres weitere Investoren zu gewinnen und mit dem Bau des Hotels im Mai oder Juni 2017 beginnen zu können. Er rechnet mit einer Bauzeit von elf bis zwölf Monaten. Danach sollen in dem Hotel 20 bis 25 Arbeitsplätze entstehen. „Es wäre schön, wenn wir zur Saison 2018 eröffnen könnten“, sagt Szabo.

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