Woffelsbach - Holzhäuser und neue Treppen zum Rursee

Holzhäuser und neue Treppen zum Rursee

Von: ale
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Woffelsbach. Die „Neue Mitte”, zusätzliche Straßenlampen und unzufriedene Camper - diese Themen beschäftigen den CDU-Ortsverband Rurberg-Woffelsbach. Bei seiner Versammlung am Dienstag im Kleinen Seehof wurde den Berichten und Ausblicken auf die Zukunft, aber auch den Diskussionen, viel Raum gegeben.

Gerhard Schmitz, der Ortsverbandsvorsitzende, begrüßte die Parteifreunde und Ortsvorsteher und auch den Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Karl-Heinz Hermanns, sowie den Stellvertretenden Städteregionsrat Hans Josef Hilsenbeck.

In ihrem kurzen Rückblick auf das Wahljahr 2009 zeigte Ursula Harth zwar ihre Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis der CDU in den Rurseeorten, doch hatte sie auch eine „erschreckend hohe Zahl der Linkswähler” festgestellt. „Hier müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten”, forderte sie.

Fördermittel

Dass trotz angespannter Finanzlage in Woffelsbach einige Projekte durchgeführt werden konnten, hob Gerhard Schmitz erleichtert hervor: Ein Teilstück der Wendelinusstraße sei saniert worden und mit dem Ausbau des Kindergartens für Kinder unter drei Jahren werde im Sommer begonnen.

Dem Referat des Bürgermeisters wurde konzentriert zugehört. Er habe früher den Vorwurf gehört: „Die Gemeinde lässt Woffelsbach hängen!” Nach den zukunftsorientierten und auffälligen Investitionen in Rurberg, wie Rurseezentrum und Antoniushof, werde nun auch Woffelsbach in den Genuss von erheblichen Fördermitteln kommen. Die Neue Mitte, ein ehrgeiziges Projekt im jugend-touristischen Bereich, werde von insgesamt zehn Partnern getragen.

Die Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro seien bewilligt. Der Bau von vier Holzhäusern sei geplant, das Herrichten der Uferböschung und des Randwegs, eine Brücke über den Wolfsbach, Errichten eines Kiosk mit behindertengerechter Toilette, Treppen zum See - Karl Heinz Hermanns sieht mit der Umwandlung der Ortsmitte eine Menge Positives auf Woffelsbach zukommen.

„Ab Oktober ist Schluss mit dem Campingplatz”, betonte er. Die Verwunderung darüber und etliche Fragen waren ihm nicht verständlich; die Gemeinde habe sich stets klar ausgedrückt, dass man von Beginn der Arbeiten an hier keine Camper mehr dulden könne. „Inwieweit es Möglichkeiten gibt, de Campern einen anderen Stellplatz anzubieten, das muss man sehen.” Guido Haas fürchtet, man werde Gäste verlieren. Die verunsicherten Camper seien jetzt schon auf der Suche nach anderen Plätzen.
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