Hohe Temperaturen: Brandgefahr besonders hoch

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Ein Funke genügt und der Wald steht in Flammen: Die Feuerwehr konnte am Freitagmorgen in Menzerath Schlimmeres verhindern. Dort brannten 50 Quadratmeter Waldfläche. Foto: Feuerwehr

Nordeifel. Heiße Sommertage in der Eifel sind selten. Gerade in der Ferienzeit zieht es Nationalparkbesucher und Sonnenanbeter an die Ufer der Stauseen in der Nationalparkregion. Bepackt mit Badehose, Strandtuch und Picknickkorb wird jeder Winkel am Wasser ausfindig gemacht und besetzt.

Auch an den Ufern des Urft- und Rursees, die im Nationalpark Eifel liegen. Dort gilt jedoch, wie überall in dem Großschutzgebiet das Gebot, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen. Zudem ist entlang der Ufer, die im Nationalpark liegen das Baden und Zelten und Grillen verboten. Bei den derzeit hohen Temperaturen ist auch die Gefahr von Waldbränden extrem hoch – so dass gar das offene Feuer und Grillen nicht nur verboten, sondern grob fahrlässig ist.

Die Feuerwehr musste am Freitagmorgen schon zu einem kleineren Brand nach Menzerath ausrücken. Dort brannten 50 Quadratmeter Waldfläche. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde Schlimmeres verhindert. Die Feuerwehr nimmt das zum Anlass, ausdrücklich darum zu bitten, Vorsicht im Umgang mit glimmenden oder brennenden Gegenständen walten zu lassen. Insbesondere sollte in Wäldern und Feldern nicht geraucht, gegrillt oder Lagerfeuer gemacht werden.

„Der Boden und die Pflanzen sind im Moment sehr trocken. Auch lokale Gewitter werden daran nichts ändern. Ein Funke genügt und der Wald steht in Flammen“, warnt Nationalparkleiter Henning Walter vor dramatischen Folgen und fordert dazu auf, eine der zahlreichen ausgewiesenen Grillplätze außerhalb des Nationalparks aufzusuchen.

Spezielle Grillplätze

Um die heißen Tage an kühlenden Seen zu verbringen, können sich Sonnen- und Wasseranbeter zudem an den dafür frei gegebenen Stellen an den Stauseen aufhalten. Das Schwimmen im Rursee ist an zwei ausgewiesenen Badestellen möglich: Am Hauptsee der Rurtalsperre Schwammenauel, nämlich in Eschauel und in der Woffelsbacher Bucht. Außerdem kann auch das Rurseezentrum mit dem Eiserbachsee in Rurberg genutzt werden. Daher appelliert die Nationalparkverwaltung Eifel und der Wasserverband Eifel-Rur an die Vernunft der Besucher. Die Ranger der Nationalparkwacht kontrollieren derzeit verstärkt die Uferbereiche im Nationalpark. Zuwiderhandlungen können zur Anzeige gebracht und mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

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