Höfen - Hohe Auszeichnung für einen Hubertusschützen

Hohe Auszeichnung für einen Hubertusschützen

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Höfen. Norbert Breidenich begrüßte als 1. Vositzender rund 50 Mitglieder im Höfener Schützenhaus zur Generalversammlung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft. Einen besonderen Gruß richtete er an den Ortsvorsteher Heinz Mertens, die Ortskartellvorsitzende Marlene Ungermann, den stellvertretenden Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger und den Bezirksbundesmeister Kurt Bongard.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind vier Mitglieder verstorben. Zu einer Gedenkminute für sie und alle verstorbenen Mitglieder der Schützenbruderschaft erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

Schriftführer Dominik März trug den Bericht zum Geschäftsjahr 2015/2016 vor. Der sechsseitige Bericht enthielt Aufzeichnungen zu 25 Einzelterminen und -aktivitäten der Bruderschaft im letzten Geschäftsjahr. Der Geschäftsbericht wurde von einer Bilderpräsentation begleitet. 105 Bilder ließen die Ereignisse des Vereinsjahres Revue passieren. So manches Bild löste spontanen Applaus aus. Besonders hervorzuheben waren in diesem Jahr das Stadtschützenfest in Höfen, der Vereinsausflug an die Ahr und die gut verlaufene Höfener Großkirmes. Erfreulich war hier die gute Beteiligung bei allen Schießwettbewerben. Alle Titel waren heiß begehrt und konnten im Jugend- und Erwachsenenbereich vergeben werden.

Kassierer Helmut Podzun trug den Kassenbericht vor. Die Vereinskasse weist ein ansehnliches Plus auf. Kassenprüfer Rainer Haber berichtete, dass er zusammen mit Achim Mießen die Kasse geprüft habe. Er berichtete, dass die Kasse ordentlich geführt wurde und beantragte dem Kassierer Entlastung zu erteilen. Die Versammlung folgte dem Vorschlag einstimmig. Zum neuen zweiten Kassenprüfer wurde Peter Sories einstimmig gewählt.

Die Schießmeister Ralf Heck und Franz Braun, sowie die Jungschützenführer Winfried Lauscher und Martin Podzun berichteten von den schießsportlichen Erfolgen der jugendlichen und erwachsenen Schützen in der vergangenen Saison. Im Anschluss an den Bericht verliehen die Schießmeister verschiedene schießsportliche Auszeichnungen. Andre Jünger wurde für mehr als 150 Einsätze, Achim Mießen und Rainer Haber wurden für mehr als 250 Starts, Ralf Heck für 400 Wettkämpfe und Karl Josef Pauls sogar für mehr als 500 Wettkampfeinsätze bei den Wintervergleichskämpfen mit Diamantschliff-Abzeichen ausgezeichnet.

Der Vorstand hatte folgende Ehrungen und Beförderungen beschlossen: Das 25-jährige Jubiläum feierte Jürgen Krutt. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Klaus Schülter geehrt. Marina Förster, Sabine Schmiddem, Andre Jünger und Martin Podzun wurden zum Oberleutnant befördert. Achim Mießen wurde zum Hauptmann ernannt. Mit dem silbernen Verdienstkreuz wurden Heinrich Wollgarten und Michael Heck ausgezeichnet. Winfried Lauscher wurde für seine langjährige Arbeit als Jugendbetreuer mit dem Jugendverdienstorden in Bronze ausgezeichnet.

Einmalig in der Vereinsgeschichte

Der stellvertretende Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger und der Bezirksbundesmeister Kurt Bongard waren für die Verleihung einer besonderen Auszeichnung angereist, die in der 109-jährigen Geschichte der Höfener Bruderschaft erstmalig verliehen wurde. Die beiden zeichneten Laurenz Dosquet mit dem Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz aus. In seiner Laudatio betonte Wolfgang Genenger, dass es sich um eine sehr wertvolle Auszeichnung handelt, mit der die Lebensleistung von Laurenz Dosquet für das Schützenwesen gewürdigt werden soll.

Dosquet ist seit 60 Jahren Mitglied in der Höfener Schützenbruderschaft. Er hat 25 Jahre das Amt des Bezirksschießmeisters im Bezirksverband Monschau betreut. Nachdem er diese Aufgabe 1994 in jüngere Hände legte, setzte er sich nicht etwa zur Ruhe, sondern rief eine besondere Wettkampfserie für Altschützen ins Leben. Dieses von den Teilnehmern liebevoll als „Altenschießen“ bezeichnete Treffen betreute er 20 Jahre. Die Versammlung gratulierte Laurenz Dosquet mit lang anhaltendem Applaus.

Ortskartellvorsitzende Marlene Ungermann dankte den Höfener Schützen für ihren Einsatz im Dorf- und Vereinsleben. Sie hob die gute Beteiligung der Schützen an den örtlichen Veranstaltungen und kirchlichen Festen hervor.

Zum Ausklang informierte Norbert Breidenich die Anwesenden über die im nächsten Jahr anstehenden Termine. Nach Ende des offiziellen Teils ging man zur Ehrung des neuen Schützenkönigs Jochen Jansen über. Das „Königsbier“ wurde mit einem dreimaligen „Gut Schuss“ auf den neuen König eröffnet.

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