Hof Breiterscheid: Biomilch vom Automaten nicht nur für Wanderer

Von: fm
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Beim Probelauf und bei der Einweihung bestand der erste Monschauer Bio-Milchautomat seine erste Bewährungsprobe unter den Augen von Monika und Hubert Hermanns mit Bravour. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Den Hof Breiterscheid am Ende der alten Straße in Kalterherberg betreibt die Familie Hermanns schon seit 1952. In der ersten Generation hat die Familie den Hof als reinen landwirtschaftlichen Betrieb geführt. 1978 übernahmen Monika und Hubert Hermanns den Hof in der zweiten Generation. Seitdem hat sich im näheren Umfeld des Hofes einiges verändert.

Heute führen zwei große Wanderwege unmittelbar am Hof vorbei. Wanderer, die auf dem Jahrhundertweg des Eifelvereins unterwegs sind oder die Klosterroute erwandern, passieren immer häufiger den Hof Breiterscheid. Das gab für Hubert und Monika den Anstoß, das Hofgelände um touristische Angebote zu erweitern, die auf die Bedürfnisse von Wandern zugeschnitten sind. Sie tauschten sich mit Berufskollegen im Raum Aachen und Blankenheim aus. Dort sind auf einigen Höfen Bio-Milchautomaten im Einsatz. Die Kollegen berichteten von guten Verkaufserlösen.

Damit stand für Monika und Hubert fest, diesem Vorbild zu folgen und auf dem eigenen Hof auch einen Bio-Milchautomaten aufzustellen. Seit dem 1. Mai ist im Eingangsbereich des Hofes der erste Monschauer Bio-Milchautomat im Einsatz. Er steht den Wanderern, den Besuchern in den nahe gelegenen Ferienwohnungen und allen Bewohnern des Ortes rund um die Uhr zur Verfügung. Wer sich mit Frischmilch versorgen will, hat dazu täglich 24 Stunden Gelegenheit. In der Frischmilchtankstelle können die Kunden für einen Euro eine Trinkflasche erwerben und Frischmilch zu einem Literpreis von 1,20 Euro erwerben. Wie viel Frischmilch es sein soll, kann der Kunde frei wählen. Eigene Trinkflaschen oder Abfüllkannen der Kunden akzeptiert der Automat problemlos.

Die Bedienung des Automaten ist sehr benutzerfreundlich. Nach dem für seinen Bedarf passenden Geldeinwurf und wenigen Bedienungsschritten liefert der Automat dem Kunden das erfrischende Getränk und nötigenfalls auch Wechselgeld.

Im Normalbetrieb ist der Automat mit zwei Wechselkannen mit einem Volumen von fünf bis sechs Litern bestückt. Bei Bedarf kann der Milchvorrat bis zu hundertzwanzig Liter aufgestockt werden.

Die offizielle Einweihung am Maifeiertag hatten Monika und Hubert Hermanns mit einem kleinen Hoffest verbunden. Neben dem Bio-Milchautomaten wartete im Innenhof auf die Besucher ein buntes Programm. Die kleinen Besucher vertrieben sich die Zeit auf der Hüpfburg und dem Kinderbagger. Ein Malwettbewerb und Kinderschminken ergänzten das Unterhaltungsprogramm für die Kinder. Die Erwachsenen versorgten sich mit Getränken und kleinen Stärkungen an der Cafeteria.

Neues Standbein

Im Verkaufsladen warteten auf die große Kundschaft köstliche Eifelprodukte. Das Ganze stand unter dem Motto Milchfest zur Einweihung des ersten Monschauer Bio-Milchautomaten. Der rege Besucherandrang bei der Eröffnung stimmen die Gastgeber zuversichtlich, mit dem neuen touristischen Angebot ein neues vielversprechendes wirtschaftliches Standbein gefunden zu haben.

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