Höfener Kirmes: Hahneköppen sorgt für beste Unterhaltung

Von: fm
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Auf den Schultern seiner Mitstreiter ließ sich der neue Hahnenkönig Norbert Rader mit seiner Königin gebührend feiern. Foto: Franz Mertens

Höfen. Das Kirmesprogramm für den letzten Kirmestag gestaltet traditionell der Höfener Hahne-Club. Die Regentschaft des amtierenden Königs Martin Theißen ging zu Ende und es galt, einen neuen Würdenträger zu finden. Nach dem Königsbrunch zog der Club mit Gefolge zur Festwiese.

Das Wetter erlaubte es, wieder einmal das traditionelle Hahneköppen im Freien stattfinden zu lassen.

Vorsitzender Michael Mießen eröffnete die Veranstaltung mit kurzen Grußworten an die zahlreichen Gäste, die gemeinsam mit dem Hahne-Club den Ausklang der Kirmes feiern wollten. Die Moderation des gesamten Nachmittags übernahm auch diesmal Thomas Schmiddem. Zu fast jedem Schlag seiner Club-Mitglieder fand er einen passenden Kommentar.

Zum Auftakt des Hahneköppens trat der gesamte Club zum Wettkampf um die nächste Vereinsmeisterschaft an. Die Reihenfolge, nach der Thomas Schmiddem die einzelnen Mitglieder des Clubs aufs Podium zitierte, bestimmte das Los. Glücksfee spielte dabei Nico Wollgarten. Können und etwas Glück bei der Auslosung waren die entscheidenden Faktoren beim Rennen um die Meisterschaft.

Hahn und Korb waren bei diesem Wettkampf nicht so massiv ausgestattet wie beim nachfolgenden Hauptwettbewerb um die nächste Königswürde. Deshalb zeichnete sich schon recht bald eine Vorentscheidung ab. Nach spannendem Wettkampf setzte sich diesmal Peter Mießen gegen seine Konkurrenten durch. Nach 37 Schlägen war die Meisterschaft entschieden und Peter Mießen neuer Vereinsmeister.

Ins Rennen um die nächste Königswürde gingen zunächst recht viele Bewerber. Der Teilnehmerkreis reduzierte sich recht schnell auf einen kleinen harten Kern, der bis zum Ende im Wettbewerb blieb. Als Glücksfee assistierte diesmal Julia Pauls. Jeder Bewerber musste Lose erwerben. Wer über viele Lose verfügte und häufig Losglück hatte, dessen Chancen auf die neue Königswürde standen besonders günstig.

Wie erwartet zog sich der Wettbewerb diesmal deutlich in die Länge. Es dauerte einige Zeit, ehe die Entscheidung fiel. Norbert Rader hatte am Ende das Glück, zweimal hintereinander antreten zu können. Der erste Schlag saß noch nicht richtig. Dafür klappte es in der Wiederholung um so besser. Norbert Rader stand nach dem 50. Schlag als Hahnenkönig 2015 fest. Club und viele Gäste aus dem Ort feierten ihn anschließend gebührend.

Alfred Jakobs Ehrenvorsitzender

Zum Abschluss des Wettbewerbs ehrte Vorsitzender Michael Mießen noch Alfred Jakobs, Dieter Wollgarten und Franz-Josef Sories für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste um den Club. Die Verdienste von Alfred Jakobs stellte der Vorsitzende besonders heraus. Er ist jetzt sogar Ehrenvorsitzender des Clubs.

Auf der Festwiese feierten die Kirmesfreunde noch lange den neuen König, ehe mit Festzug und Kirmesball die Kirmestage ausklangen.

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