Höfener Funk bald Flüchtlingsunterkunft

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Nordeifel. Die Städteregion Aachen ist im Auftrag des Landes nach wie vor auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten im Zuge der Erst- und Notunterbringung von Flüchtlingen.

Während in anderen Teilen des Süd- und Nordkreises inzwischen die städteregionalen Sporthallen zu Aufnahmeräumlichkeiten umfunktioniert wurden, besitzt eine Belegung der Sporthalle des Berufskollegs in Simmerath derzeit noch keine Priorität, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt im Gemeinderat mitteilte.

Im Gespräch war nach Informationen unserer Zeitung stattdessen ein weiteres Hotel im Rurtal, doch auch diese Option wird derzeit nicht in Erwägung gezogen. Konkreter sind offenbar die Bemühungen um eine Unterbringung von maximal 200 Flüchtlingen in den Räumen der sogenannten Höfener Funk, einem großen Gelände der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), die dem Bundesnachrichtendienst (BND) bis vor einigen Jahren als „Horchposten“ diente.

Vor zwei Jahren stand das große Gelände am Heidgen schon einmal zur Debatte, wurde aber seinerzeit verworfen. Nun aber sei es „die bessere Option als weitere Turnhallen zu belegen oder Zeltstädte zu errichten“, sagte Bürgermeisterin Margareta Ritter unserer Zeitung.

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