Hits im „Happy Sound“ beschwingen die Tenne

Von: P. St.
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James Last lässt grüßen: Das „HappySwing Orchestra“ unter Leitung von Rolf Kaulard lud zum „Easy Listening“ in die Tenne Eicherscheid. Foto: P. Stollenwerk

Eicherscheid. Über Jahrzehnte hat ab Mitte der 1960er Jahre der unverwechselbare Gute Laune-Sound von James Last funktioniert. Und auch heute noch haben die Easy-Listening-Arrangements des legendären 2003 verstorbenen Bandchefs nichts von ihrer ansteckenden Wirkung verloren.

Dem federleichten „Happy Sound“ hat sich auch Rolf Kaulard nicht entziehen können, der mit seinem „HappySwing Orchestra“ am Samstagabend die rund 300 Zuhörer in der Eicherscheider Tenne zum S(ch)wingen brachte. Der aus Monschau stammende Musiker hat eine 14-köpfige Mannschaft aus professionellen Musikern zusammengestellt, die sich seit 2015 dem Auftrag verschrieben hat, die Musik von James Last ganz nah am Original wieder aufleben zu lassen. Der erste Auftritt des Orchesters in der Region erfüllte alle Wünsche und Erwartungen, die man auf eine echte James Last-Cover-Show projiziert.

Weiße Anzüge, türkise Hemden

Durch die Reihen des gut gestimmten Publikums schritt das Orchester standesgemäß in weißen Anzügen und türkisfarbenen Hemden auf die eingenebelte Bühne. Es brauchte nur ein paar Takte, ehe die zahlreich versammelten Vertreter der Eifeler Musikvereine überzeugt waren, dass hier James-Last in Reinkultur präsentiert wird. Scheinbar mühelos absolvierte die Band die Setlist mit hohem Mitklatschfaktor. Mal fühlte man sich wie einem bayrischen Bierzelt, mal wie in der ZDF-Hitparade, denn James Last hat fast keinen bekannten Musiktitel aus der Pop- und Schlagerwelt ausgelassen, um ihm sein schlichtes Happy-Sound-Gewand zu verpassen.

Bandchef Rolf Kaulard, der als Dirigent, Animateur, Moderator und Pausenfüller gute Laune pur verbreitete, bediente selbstverständlich auch Finger schnippend die James Last-Klischees.

Doch hinter der perfekt inszenierten Show steckt auch jede Menge Vorbereitung. Licht und Akustik waren punktgenau dosiert und sorgten für eine fernsehreife Präsentation.

Die Besucher genossen bester Stimmung die leichte und verdauliche Samstagabend-Kost und ließen das Orchester erst nach einigen mitreißenden Zugaben von der Bühne.

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