Historischer Sieg in Monschau

Von: Egl
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Neben Vereinsmeister Klaus Stollenwerk (rechts) und Vereinspräsident Georg Kaulen (2.v. links) stehen die erfolgreichen Schützen der Saison 2009/2010. Foto: C. Griesbach

Monschau. Wie die Bundesliga einen FC Bayern München hat, so hat die Schießsportgemeinschaft der „Bürgerschützen Montjoie” einen Peter Dick: Elfmal konnte er seit 1997 den Meisterpokal mit nach Hause nehmen. Von daher ist der diesjährige Sieg Klaus Stollenwerks sicher ein historischer.

Nach 15 Jahren konnte er seinen insgesamt vierten Meisterschaftstitel einfahren und ist damit nach Peter Dick (11) und Gerd Boschan (9) der erfolgreichste Schütze seit Einführung der Schießordnung aus dem Jahr 1977.

Am Samstag schloss die Schießsportgemeinschaft des Monschauer Schützenvereins die Saison mit einer würdigen Feier ab, die wie immer vom Schießleiter Peter Dick unter Mithilfe Klaus Stollenwerks gestaltet wurde.

Moderator Dick und auch der anwesende Vereinspräsident Georg Kaulen zeigten sich betroffen über den doch „sehr kleinen Kreis” der Erschienenen. Auch wenn nicht allzu viele der Aufforderung zum Familientag gefolgt seien, so befinde man sich „zunächst aber doch auf dem richtigen Weg”.

Um die Attraktivität des Schießsports einer breiteren Öffentlichkeit und vor allem auch Jugendlichen zu vermitteln, stellte Schießleiter Dick Überlegungen an, die Trainingssonntage durch „lockere Schießspiele”, in denen nicht immer der Wettkampf im Vordergrund stehe, ein wenig umzugestalten.

Nun wandte man sich den Ergebnissen der Saison zu: Fast ein Jahr lang wurde in Meisterschaft und Pokalschießen um Ringzahlen gekämpft. Die Sportschützen schießen Kleinkaliber über eine Distanz von 50 Metern, vorwiegend stehend-aufgelegt und liegend. Die zehn besten Meisterschafts-Ergebnisse gehen in die Wertung ein.

Spannende Wettkämpfe

In der höchsten Schützenklasse „S” siegte Klaus Stollenwerk mit 1863 Ringen, knapp gefolgt von Peter Dick (1854 Ringe) und Georg Foerster (1849). In Anbetracht der Dominanz des Rekordmeisters kann dieser Ausgang sicher als kleine Sensation gewertet werden.

Spannend entwickelte sich auch der Wettkampf in der nächsthöheren Klasse „A”. Dort belegte Harald Egerland den ersten Platz mit 1803 Ringen vor Ulrich Dick (1788 Ringe) und Christoph Breuer (1753). Die dritte Schießklasse „B” schloss Christopher Stollenwerk mit 1691 erzielten Ringen ab.

Über die Steigerungstafel freute sich Harald Egerland. In seiner zweiten Saison konnte er sein Meisterschaftsergebnis um 57 Ringe verbessern. Ihm folgten Klaus Stollenwerk (29 Ringe) und Martin Goffart (2).

Den 3-Stellungskampf (drei Ergebnisse Stehend-Freihand, Liegend-Freihand und Kniend-Freihand-Anschlag) gewann Christoph Breuer mit 345 Ringen vor Martin Goffart (339 Ringe).
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