Nordeifel - Hirsche von der hohen Warte aus betrachten

Hirsche von der hohen Warte aus betrachten

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Rothirsche beobachten ist ein Naturerlebnis für Groß und Klein, das im Nationalpark Eifel nun von einer Aussichtsempore aus möglich ist. Als unabdingbares Hilfsmittel dienen ein Fernglas und ein Sitzkissen.

Nordeifel. Besucher des Nationalparks Eifel können ab sofort Rothirsche von einer überdachten Aussichtsempore aus beobachten. Die Einrichtung am Rand des Nationalparks bei Dreiborn bietet einen attraktiven Weitblick über das offene Grasland der Dreiborner Hochfläche. Jetzt wurde die neue Aussichtsempore für eine Testphase offiziell eröffnet.

„Wild lebende Tiere für Besucher erlebbar machen”, ist eine der Aufgaben, die die Nationalparkverordnung dem Nationalparkforstamt Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW überträgt. Dazu eignet sich im Nationalpark Eifel als größte frei lebende Wildtierart der Rothirsch, besonders während der Brunftzeit von Ende September bis Mitte Oktober. Zeitweise lassen sich auch Wildschweine und Rehe von der tribünenähnlichen Einrichtung bequem beobachten. Die Empore bietet 60 Sitzplätze und ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Allein der Blick über das weite Offenland der Hochflächen in den Lebensraum der Hirsche ist schon beeindruckend. Die Tiere können in mehreren hundert Metern erscheinen, dann ist ein Fernglas ein unerlässliches Hilfsmittel. Außerdem ist das Mitbringen eines geräuscharmen Sitzkissens zu empfehlen, das die für gute Beobachtungen erforderliche Geduld und Bequemlichkeit fördert. Frühaufsteher werden von den dämmerungsaktiven Hirschen besonders belohnt. Günstig sind aber auch die späten Nachmittags- und Abendstunden.

Wichtigste Voraussetzung für schöne Wildbeobachtungen ist absolute Ruhe und Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher der Empore.

Dies erfordert auch eine geregelte Lenkung der Gäste. Spezielle Hinweisschilder weisen ab den Parkplätzen den Weg. Texttafeln geben Hinweise für ein richtiges Verhalten auf der Empore, um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Beobachtens zu erhöhen.

Darüber hinaus stehen Informationen über die vorkommenden Wildtiere Rothirsch, Reh und Wildschwein zur Verfügung. Ranger der Nationalparkwacht sind bis zum Ende der Rothirschbrunft Mitte Oktober vom frühen Morgen bis zum Sonnenuntergang vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Ferner achten sie auf die Einhaltung des Wegegebotes und der weiteren Verhaltensregeln.

Nach Abschluss der Testphase im Herbst werden die Beteiligten ihre Erfahrungen gemeinsam auswerten und über eine eventuelle Fortsetzung des Angebotes entscheiden.
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