Himmelsleiter: Baustelle noch bis zum Wochenende

Von: ess
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Roetgen. Wer am Montagmorgen über die Himmelsleiter fahren musste, der wurde auf eine Geduldsprobe gestellt. Seit Montag wird das letzte Stück der B258 im Bereich zwischen der Senke der Himmelsleiter und Relais Königsberg saniert.

Der Landesbetrieb Straßenbau hatte sich dieses Stück eigens für die Herbstferien aufgehoben, weil in dieser Zeit keine Schulbusse fahren. Eine weise Entscheidung, anderenfalls wären allein am Montag etliche Klassenbucheinträge wegen Verspätung fällig geworden. Denn es gab lange Rückstaus an der Baustellenampel.

Nicht nur aus der Monschauer Straße Richtung Eifel, wozu sich noch der Verkehr aus Richtung Friesenrath gesellte, auch in Gegenrichtung stauten sich die Fahrzeuge zeitweise an „Marienbildchen”, kurz nach dem Ortsausgang von Roetgen.

Auch wenn die Bauarbeiten noch bis zum Ende der Woche andauern, ist der Landesbetrieb bemüht, die Verkehrssituation zu entzerren, so der zuständige Bauingenieur Arnd Meyer. „Die Fahrzeuge kommen einfach nicht weg”, hat auch Meyer erkannt und erwägt deshalb, die Baustellenampel auf Handschaltung umzustellen und damit auf die jeweils aktuelle Verkehrslage agieren zu können.

Touristen haben also in der ersten Woche der Ferien schlechte Karten, zumal eine der beliebtesten Ausweichstrecken, die über Rotterdell, Rott und Roetgen führt, ebenfalls bis zum Wochenende nicht funktioniert.

Einheimische wissen sich ohnehin zu helfen. Sie fahren ab Roetgen über Petergensfeld, Eynatten und die Eupener Straße nach Aachen oder über Lammersdorf (bzw. Roetgen und Rott) nach Mulartshütte und von dort aus über Venwegen nach Kornelimünster und weiter über die Trierer Straße nach Aachen.

In der kommenden Woche sind laut Arnd Meyer die Behinderungen auf der B258 vorüber. In den darauf folgenden Tagen werden noch die Trennelemente auf der Fahrbahn wieder montiert, was aber den Verkehrsfluss nicht beeinträchtigen soll.

Noch vor wenigen Tagen hatte es öffentliches Lob aus der Leserschaft für die schnellste und seit langem am besten organisierte Baustelle in der Region gegeben. Dieses Image könnte in den Augen etlicher Verkehrsteilnehmer einige Kratzer bekommen haben.
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