Hilfe für Mexiko seit 25 Jahren

Von: ale
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Das Ehepaar Braun war nach Roh
Das Ehepaar Braun war nach Rohren gekommen, um sich bei Norbert und Trudi Billig sowie Inge Cremer zu bedanken; ebenfalls Alfred Vianden, der Präsident des FVM, und Ernst Wilden, Präsidiumsmitglied im FVM, mit Ehefrau Gisela, fanden herzliche Dankesworte (v.li.). Foto: Anneliese Lauscher

Rohren. „Fußball ist mehr als ein 1:0” - dieser Satz wurde zum Lebensmotto für Egidius Braun, den Ehrenpräsidenten des Deutschen Fußballbundes und Begründer der Mexiko-Hilfe. Am Sonntag sah man ihn wieder beim Rohrener Weihnachtsbasar.

Hier hat er von Anfang an Mitstreiter gefunden: Norbert Billig und seine Frau Trudi hatten bereits eine Patenschaft für einen mexikanischen Jungen übernommen, dem sie Schulbesuch und Berufsausbildung ermöglichten.

Als dann 1986 durch die Geschehnisse am Rande der Fußballweltmeisterschaft Egidius Braun die Mexiko-Hilfe ins Leben rief, war für die Beiden klar, dass sie sich hierfür auch engagieren. „Ich habe überlegt, in welcher Weise ich die Idee unterstützen könnte”, berichtet Trudi Billig, „am besten mit einer Tätigkeit, die ich gut kann und die ich gerne mache.”

So entstand ihr Engagement: Sie stellt weihnachtliche Dekoration her und verkauft diese, der Erlös ist für die Mexiko-Hilfe, und das schon seit 25 Jahren. Zunächst verkaufte sie die schönen Sachen auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt, nun besteht schon seit über zehn Jahren der Rohrener Weihnachtsbasar für die Mexiko-Hilfe, und hier ist Inge Cremer ihre unermüdliche und eifrige Mitstreiterin.

Das Jubiläum war Anlass für hohen Besuch: Der ehemalige DFB-Präsident Dr. Egidius Braun kam mit seiner Gattin Marianne nach Rohren, ebenso der Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein, Alfred Vianden, und Ernst Wilden, Präsidiumsmitglied im FVM.

Alfred Vianden ließ kurz die Vorgeschichte der Mexiko-Hilfe Revue passieren: Als Egidius Braun, damals Schatzmeister des DFB, mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Mexiko mit der Armut und dem Elend von Kindern konfrontiert wurde, die auf Mülldeponien leben, stand für ihn - und auch für die Mannschaft - fest, dass man nicht einfach so nach Hause fahren und diese Problematik abhaken könne. Braun gründete die Mexiko-Hilfe und konnte durch seinen beispielhaften Einsatz bis heute viele andere überzeugen, zu spenden und zu helfen.

Alfred Vianden hatte den beiden Damen, die den Weihnachtsbasar in Rohren organisieren, als Zeichen des Dankes Blumen mitgebracht. In seine herzlichen Dankesworte schloss er auch die Menschen in Rohren und den umliegenden Orten mit ein, die den Basar besuchen.

Fest im Terminkalender

Der Weihnachtsbasar im Rohrener Festsaal ist offensichtlich ein fester Bestandteil im Terminkalender der Menschen aus der Umgebung. Am fußballfreien Totensonntag fährt man hierher, um einen der schönen, handgefertigten Kränze zu erstehen, um mit geschmackvoller Dekoration das Heim zu schmücken.

Trudi Billig und Inge Cremer, die den ganzen November auf diesen Nachmittag hin gearbeitet hatten, war die Freude über ihren Erfolg anzusehen.
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