Hilfe für den Norden Indiens

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Die Schwestern der Holy Family freuen sich über die Spende der Konzener Krippenbauer: Mit dem Geld sollen Einrichtungen in Indien unterstützt werden.

Konzen. Schon seit mehreren Jahrzehnten unterstützt die Pfarre Konzen mit Spenden und Basar-Erlösen ein Krankenhaus und ein Waisenhaus in Irinjalakuda in Kerala, der indischen Heimat des ehemaligen Pfarrers der Gemeinde, Dr. Chirayath. Aus diesem Grund haben sich die Konzener Krippenbauer entschlossen, auch weiterhin mit dem Geld, das die Krippenbesucher spenden, Einrichtungen in Indien zu unterstützen.

Dabei wurde allerdings einstimmig dem Vorschlag von Pfarrer Stoffels zugestimmt, das Geld künftig Einrichtungen im wesentlich ärmeren Norden des Landes zukommen zu lassen.

Auch wenn der Betrag, den die Krippenbesucher in Konzen in die aufgestellte Spendenbox geworfen haben, deutlich niedriger war als im Nachbarort Höfen, so können doch auch kleine Beträge dazu beitragen, Not und Elend in der Welt ein wenig zu lindern.

1000 Euro konnte Gudrun Reinartz bei einer offiziellen Übergabe den indischen Ordensschwestern der Holy Family, die aus Anlass des 40. Jubiläums der Schwestern im Maria-Hilf-Stift weilten, überreichen.

Dieses Geld werden sie ihrer Ordensschwester Luca überlassen, die in Bihar, einem der ärmsten Bundesstaaten Indiens, als Ärztin tätig ist.

Derzeit ist sie dort dabei, ein Heim zu errichten für aidskranke Kinder und Erwachsene, in dem die Kranken nicht nur medizinische Behandlung und stärkende Mahlzeiten erhalten, sondern auch untergebracht werden können. Bis zum jetzigen Zeitpunkt müssen die Kranken nach der Behandlung stets zurückkehren in ihre Zelte.

Wie Pfarrer Stoffels zu berichten wusste, ist der Holy-Family-Orden an vielen Orten Indiens tätigt, erhält aber aufgrund der geringeren Bekanntheit nur einen Bruchteil der Zuwendungen, die zum Beispiel die Loretoschwestern erhalten, zu denen Mutter Teresa gehörte, obwohl sie in Indien ähnliche Hilfe leisten.

Das Krippenbauteam wird über Pfarrer Stoffels Kontakt zu den Schwestern in Indien halten und sie mit Hilfe der Krippenbesucher auch in den nächsten Jahren dabei unterstützen, notleidenden Menschen und vor allem Kindern im Norden Indiens zu helfen.

Denn eine sehenswerte Krippe soll es in Konzen unabhängig vom Umbau der Kirche auch in Zukunft geben, wie Pfarrer Stoffels unlängst in einem Gespräch mit den Krippenbauern betonte.

Über die weitere Entwicklung der Krippe in Konzen und eine eventuelle Neugestaltung wird das Krippenbauteam zu gegebener Zeit berichten.

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