Hilfe aus der Eifel für den Osten

Von: ani
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Zum Hochwassereinsatz in den Osten: 13 THW-Helfer aus der Eifel machten sich am Sonntagmorgen mit drei Einsatzfahrzeugen auf den Weg in die Hochwassergebiete in Sachsen-Anhalt. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Abfahrt Richtung Osten hieß es am frühen Sonntagmorgen für 13 THW-Helfer, die sich von der THW-Unterkunft an der Hoscheidter Straße in Lammersdorf auf den Weg in die Hochwassergebiete in Sachsen und Sachsen-Anhalt machten.

 Zusätzlich zu den Helferinnen und Helfern des Technischen Hilfswerks aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bereits dorthin abgerückt sind, wird die Helfergruppe aus der Nordeifel nun ebenfalls vor Ort Hilfe leisten.

Hierbei handelt es sich um die Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen des THW-Simmerath aus der Unterkunft Lammersdorf. Mit drei Einsatzfahrzeugen werden die Helfer voraussichtlich im Gebiet der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt der örtlichen Bevölkerung zu Hilfe eilen.

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen kommt bei Überflutungen und Überschwemmungen zum Einsatz. Sie verfügt über ein großes Sortiment an leistungsfähigen Pumpen. Am leistungsstärksten sind die Schmutzwasserpumpen mit eigenem Motorantrieb, die bis zu 15 Kubikmeter stark verschmutztes Wasser pro Minute abpumpen.

Mit ihren unterschiedlichen Pumpen können die Helfer in Keller, Schutzräume oder Verkehrsanlagen eindringendes Wasser absaugen. Die Fachgruppe ist in der Lage, über längere Strecken Wasserleitungen zu errichten, um beispielsweise Löschwasser für die Feuerwehr zu fördern. Bei der Beseitigung von Wasserschäden in Abwasseranlagen kann sie die Betreiber durch fachlich qualifizierte Arbeiten unterstützen.

Die Fachgruppe verfügt über unterschiedliche Pumpentypen in den Leistungsklassen 1000 bis 3000, 5000 beziehungsweise 15 000 Liter pro Minute. Diese Pumpen können neben Schmutz- und Abwasser auch Schlamm fördern und sind bei akuter Gefahr sofort einsetzbar.

Weitere Beleuchtungsgruppen aus Aachen, Euskirchen, Düren, Stolberg, Schleiden und Herzogenrath sind ebenfalls im Einsatz, um die Einsatzstellen in Magdeburg auszuleuchten.

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