Nordeifel - Hertha Strauchs Aufstiegshoffnungen werden doppelt enttäuscht

Hertha Strauchs Aufstiegshoffnungen werden doppelt enttäuscht

Von: kk
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Nordeifel. Das von Hertha Strauch erhoffte kleine Wunder, dass der Tabellenzweite der Aachener Kreisliga C4, SC Berger Preuß III, zumindest einen Zähler im letzten Spiel gegen Germania Freund liegengelassen hätte und die Straucher ihr Derby bei Germania Eicherscheid II gewonnen hätten, blieb leider aus.

Dabei lief es für die Straucher bis zur Halbzeit noch relativ gut. Die Blau-Gelben lagen zwar 0:1 in Eicherscheid zurück, aber Konkurrent Berger Preuß lag auch zurück. Die Straucher setzen in der zweiten Halbzeit an der Eicherscheider Bachstraße auf totale Offensive, bescherten den Gastgebern aber damit beste Kontermöglichkeiten.

Offensive gekontert

„Wir haben nachher alles versucht, aber leider ist der Schuss nach hinten los gegangen“, gab der Straucher Trainer Kevin Breuer zu, dass die Umstellung auf die total offensive Variante nicht belohnt wurde. „Damit haben sie uns in die Karten gespielt“, stellte Eicherscheids Trainer Michael Behrendt fest, dass es in Halbzeit zwei mehr Platz vor dem Straucher Tor gab, den seine Jungs entsprechend nutzten. Robin Grundbrecher hatte für die Pausenführung gesorgt und auch auf 2:0 erhöht.

Nach dem Anschlusstreffer der Gäste, den Mario Braun durch einen verwandelten Foulelfmeter erzielte, stellte Timo Renner den alten Trefferabstand wieder her.

Ein zarter Hauch Hoffnung keimte bei den Gästen noch mal auf, nachdem Lars Breuer auf 2:3 verkürzt hatte. In der Nachspielzeit sorgten wiederum Robin Grundbrecher und Sebastian Corda mit zwei gut ausgespielten Kontern für die endgültige Entscheidung.

Rohrern verliert und wird 9.

Mittlerweile war an der Bachstraße aber auch die Nachricht durchgesickert, dass Berger Preuß 6:2 gegen Freund gewonnen hatte und der Eschweiler Fusionsverein den zweiten Platz behaupten konnte. Er darf nun am kommenden Wochenende in die Aufstiegsrelegation gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga C3 SV Breinig III. In der Endabrechnung müssen die Straucher sich mit Platz drei begnügen.

Für viele überraschend landete die Zweite der Eicherscheider direkt dahinter auf den vierten Tabellenplatz und dürfte unter Trainer Michel Behrendt in der nächsten Saison höhere Ziele anvisieren.

Enttäuschend verlief der letzte Spieltag für die Rohrener Bergwacht, die sich im letzten Saisonspiel und im letzten Auftritt als Bergwacht Rohren eine 0:1-Niederlage bei Absteiger DJK Nütheim-Schleckheim leistete und damit auf Tabellenplatz neun landete.

Die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich verzichtete aus Personalmangel auf den letzten Auftritt gegen den VfR Venwegen und verzog sich mit einer 0:2-Niederlage am grünen Tisch in die D-Liga, in der sie in der nächsten Saison als SV Nordeifel aufläuft.

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