Herman van Veen: So wie er singt, malt er auch

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Die Ente Alfred J. Kwak hat ihn bekannt gemacht, aber nur wenige wissen, dass Herman van Veen auch malt. Einige seiner Werke sind jetzt in Monschau zu sehen. Foto: stock/United Archives

Monschau. Viele Generationen sind mit seinen Liedern aufgewachsen. Nur die wenigstens wissen, dass er auch ein bekannter Maler ist. Schon mehr als 45 Jahre singt, spielt und schreibt Herman van Veen über das, was ihn fasziniert. Was wir davon sehen und hören, ist in Form von Vorstellungen, Konzerten, Lesungen, Bühnenstücken, Filmen und Büchern zu erleben.

Sein Werk macht anschaulich, dass er in einem nicht nachlassenden Strom seine Erlebnisse, Wahrnehmungen und Erfahrungen aufzeichnet.

Seit fast zwölf Jahren ist das Malen hinzugekommen. Bilder, die er einmal als „Seelenabdrücke“ bezeichnete. Einige Werke entstanden durch ein Erlebnis oder beziehen sich auf eine Person. So zum Beispiel: „Schuldig oder naiv“ – eine Ausstellung über die vermeintliche Spionin Mata Hari, die erstmals im friesischen Museum in Leeuwarden (NL) gezeigt wurde. „Man hört nur Duft“ – eine Werkreihe und Gedichte bezogen auf die Geschichte der jüdischen Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger, die 1942 als 18-Jährige in einem Arbeitslager der Nazis ermordet wurde.

Die Meisten seiner Werken sind in der Galerie des Herman van Veen Arts Centers (Landgut De Paltz, Soest, Niederlände) zu sehen. Seine überwiegend abstrakten Werke, die inzwischen in europäischen Galerien und Museen zu sehen sind, wirken kraftvoll, atmosphärisch und strahlen Schönheit und Melancholie aus.

Die Ausstellung „Meereskind“ ist jetzt im Estrade-Monschau/Kultur-an-der-Rur im Rosenthal 5 in Monschau zu sehen. Die Vernissage findet statt am Freitag, 20. Dezember, um 19 Uhr. Für musikalische Untermalung sorgen Syl‘n’ Dan.

So wie er singt, malt Herman van Veen: farbenfroh, mitreißend, leuchtend und unzähmbar. Seine Bilder sind etwas ganz Besonderes, die großes Interesse wecken. Die Ausstellung ist zu sehen Freitagabend, 20. Dezember, von 19-22 Uhr (Vernissage); Samstag, 21. Dezember, von 11–19 Uhr; Sonntag, 22. Dezember, von 11–19 Uhr; Montag, 23. Dezember, von 13–18 Uhr (nur auf Termin); Freitag 27. bis einschließlich Sonntag, 29. Dezember, von 13–18 Uhr; Freitag 3. bis einschließlich Sonntag, 5. Januar, von 13-18 Uhr. Zurzeit der Ausstellung werden auch Musikstücke, Gedichte und Bücher von Herman van Veen zum Kauf angeboten.

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